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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Azalee winterhart machen

Azalee winterhart machen





Die Azalee ist eine Unterart des Rhododendron. Vor allem in den letzten beiden Jahrhunderten sind neue Züchtungen entstanden, die sich an die Gegebenheiten des modernen Lebens und des mitteleuropäischen Klimas anpassen. So gibt es beispielsweise Zimmerazaleen, die ganzjährig blühen, aber auch winterharte Arten, die selbst bei klirrender Kälte und extremen Minustemperaturen draußen überleben können. Winterharte Azaleen müssen allerdings richtig auf den Winter vorbereitet werden, um ihn unbeschadet überstehen zu können.

Winterharte Azaleen blühen im Sommer in den schillerndsten Farben. Sobald der Herbst einzieht, verblühen sie allerdings. Sobald die Blüten braun geworden sind, kann man sie vorsichtig mit den Fingern entfernen. Wichtig ist allerdings, nur die bereits abgestorbenen Teile der Pflanze zu entfernen - alles andere würde ihr schaden, da sie eine offene Wunde zu verschließen hätte und dies Energie aufbraucht. Die Blätter der Azalee verfärben sich je nach Sorte im Herbst gelb oder bronzefarben, einige werden auch sofort braun. Sobald sie abgestorben sind und brüchig werden, wirft die Azalee sie ab, um Energie während des Winters zu sparen. Man kann sie dabei unterstützen, indem man bereits abgestorbene Blätter vorsichtig mit den Fingern entfernt. Wenn sie bereits bröckeln und sich leicht entfernen lassen, ist der Zeitpunkt richtig - andernfalls sollte man sie lieber noch an der Pflanze belassen.

Für den Winter müssen auch der Topf und der Wurzelbereich der Azalee richtig vorbereitet werden. Tontöpfe sind grundsätzlich keine gute Idee für den Winter. Wenn möglich, sollte die Azalee in einen Plastikkübel gestellt werden, da dieser kältebeständig ist. Tontöpfe können im Winter zerspringen, wenn sie Temperaturen zu eisig werden. Das gilt vor allem für diejenigen Töpfe, die bei niedriger Temperatur gebrannt wurden: Höhere Brenntemperaturen ermöglichen es dem Tontopf, gewöhnliche Wintertemperaturen zu überstehen. Um die Wurzeln der Azalee zu schützen, benötigt man Folie - am besten eignet sich Luftpolsterfolie, da sie gut isoliert. Mit dieser wird der Pflanzentopf umwickelt und mit einem nässebeständigen Klebeband befestigt. Die Folie isoliert die Wurzeln der Azalee und schützt sie vor frostigen Temperaturen.

Trotz der kalten Jahreszeit brauchen winterharte Azaleen Wasser. Aus dem gefrorenen Schnee können sie schließlich keine Flüssigkeit extrahieren und würden ohne Wasserzufuhr von außen im Winter austrocknen. Gegossen werden sollte allerdings in Maßen, denn die Azalee verfällt während des Winters in eine Ruhestarre, in der nur wenige Stoffwechselaktivitäten in ihr vorgehen - dementsprechend konsumiert sie auch weniger. Im Idealfall wird die Azalee während einer frostfreien Episode des Winters gegossen, wenn die Pflanzenerde nicht festgefroren ist. Dazu muss zunächst die Schneedecke entfernt werden. Anschließend kann die Azalee begossen werden. Am besten versorgt man sie früh am Tag mit Wasser, damit es versickern kann und nicht durch die Nachttemperaturen gefriert, bevor die Azalee es aufnehmen kann.


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