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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Bambus in die Erde einpflanzen

Bambus in die Erde einpflanzen





Bambus kann man ganzjährig in die Erde pflanzen. Bambus ist eine Gartenzierde, die einerseits besonderer Pflege bedarf, auf der anderen Seite aber, bei guten Bodenbedingungen, schnell den gesamten Garten in Besitz nehmen und sich sogar unkontrolliert auf Nachbargrundstücke ausbreiten kann. Von daher gibt es eine Reihe von gärtnerischen Maßnahmen zu beachten, wenn man den Bambus in die Erde einpflanzen und mit der Bambus-Anpflanzung glücklich werden will.

Zunächst gilt: Alle Bambusarten lieben windgeschützte Stellen. Oft pflanzt man sie rund um einen Gartenteich, was auch besonders hübsch zur Geltung kommt. Doch ist der Bambus, anders als viele Laien annehmen, gar keine Sumpfpflanze und kann Stauwasser nicht gut vertragen. Wo immer man den Bambus anpflanzt, muss man dafür sorgen, dass man ihn eher etwas erhöht platziert, damit das Wasser im Wurzelbereich immer gut abfließt. Soll er direkt an einem Teich stehen, dann ist es sogar sinnvoll, eine Drainage anzulegen.
Dabei gilt es auch, die Bodenbeschaffenheit zu überprüfen. Bambuspflanzen bevorzugen Lehmböden, deren pH-Wert bei etwa 6,5 liegen sollte.

Bambus kann – als Containerpflanze, ganzjährig in die Erde gepflanzt werden. Die beste Pflanzzeit ist allerdings di erste Sommerhälfte. Das Pflanzloch für einen Bambus muss dabei etwa doppelt so groß sein, wie der Wurzelballen der Pflanze. Vor dem Einsetzen in die Erde muss man den Wurzelballen vorsichtig auflockern und auch dafür gesorgt haben, dass die Pflanzerde mit Kompost, Dünger, Torf oder Mist angereichert wurde.

Sind die Bedingungen für das Wachstum des Bambus optimal, dann wächst er allerdings rasend schnell zu einer Höhe von mehreren Metern heran und zeigt eine ausgeprägte Neigung, sich über den ganzen Garten zu verbreiten und einen richtigen Bambuswald zu bilden, der gerne auch die Grenze zum Nachbargrundstück überschreitet. Abhilfe bringt da der Einsatz einer Wurzelsperre aus Kunststoff oder Metall, oder auch aus einer tief in den Boden eingelassenen Sperre aus Betonsteinen. Ebenfalls hilfreich ist es, einen Graben rund um die Bambuspflanzung anzulegen und alle Rhizome, die diese Sperre überwinden, mit dem Spaten abzustechen.

Oder man wählt gleich eine der Bambussorten, die nicht so Besitzergreifend sind. Geeignet wären da etwa die Fargesia Bambusse. Sie sind leichter beherrschbar, da man sie problemlos mit dem Spaten teilen oder ganz ausstechen kann, falls sie zu groß werden.

Bambuspflanzen, die nicht in einen Kübel, sondern in die Erde des Gartens eingepflanzt werden, können gelegentliche Kompostgaben von stickstoffhaltigem Dünger oder auch aus Hornspänen sehr gut gebrauchen. Auch die abgefallenen Blätter sind eine Nährstoffquelle für den Bambus und sollten deshalb nicht vom Boden entfernt werden. Regelmäßige Wassergaben tun dem Bambus gut, auch im Winter, solange nicht gerade Minustemperaturen herrschen. Wenn man die Wurzeln des Bambus mit einer Mulchschicht schützt, reduziert man die Wasserverdunstung und hilft der Pflanze damit, den Winter gesund zu überstehen.




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