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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Bananenpflanze

Bananenpflanze





Bananenpflanzen erfreuen sich in unseren Breiten vorwiegend als dekorative Zimmerpflanzen immer größerer Beliebtheit. Nicht zuletzt, weil sie bei richtiger Pflege binnen einer Woche um fast einen Zentimeter wachsen und ebenso oft ein weiteres Blatt ausbilden. Die Pflanze aus der Ordnung der Ingwergewächse kann in freier Wildbahn eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen, dennoch handelt es sich nicht um einen Baum, sondern um eine Staude.

Es gibt rund einhundert verschiedene Arten der Bananenstaude, im Einzelhandel sind sowohl echte Fruchtpflanzen als auch reine Zierbananen erhältlich, letztere können allerdings keine Fruchtstände ausbilden. Diese Zimmerpflanzen gedeihen am besten, wenn sie an einem hellen Standort mit direkter Sonneneinstrahlung stehen.

Sie mögen Wärme und benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Regelmäßiges Besprühen mit Wasser kann fehlende Luftfeuchte in der Wohnung ersetzen. Bananenpflanzen benötigen viel Wasser und Nährstoffe, deshalb müssen sie in gleichmäßigen Abständen gedüngt werden. Zugluft und Staunässe mögen diese Pflanzen gar nicht, und sind unbedingt zu vermeiden.

Das Wachstum der Banane ist stark von der Größe des benutzen Topfs und dem Platzangebot abhängig. Da einige der vielen Sorten der Bananenpflanze so robust sind, dass sie als winterhart gelten, können sie auch draußen gehalten werden. Im Garten ist ein leicht schattiger Standort und besonders fruchtbare Erde ein Garant für das prachtvolle Gedeihen dieser Pflanzen.

Fast alle Arten vermehren sich vegetativ und damit ungeschlechtlich. Bei guter Pflege werden bald die ersten Schösslinge sichtbar, die so genannten Kindel. Sobald diese fünf Laubblätter ausgebildet haben, sollten sie in einen separaten Topf umgetopft werden. Ansonsten rauben sie der Mutterpflanze zu viele Vitalstoffe und gehen sehr viel schneller ein.

Normalerweise tragen diese Stauden nach fünf bis sechs Jahren das erste Mal Früchte, wobei die Bedingungen in unseren Breiten nicht optimal für eine spätere Ernte sind. Ausgebildet werden die Bananen von den weiblichen Blüten der Pflanze. Die Bananenfrüchte selbst gehören botanisch gesehen zu den Beeren. Eingetrocknete Blätter sollten zwar entfernt nicht jedoch abgerissen werden, weil ansonsten der Stamm beschädigt wird. Zum Abschneiden sollte deswegen eine Schere verwendet werden.

Bei schweren Erkrankungen der Pflanze, sollte der Stamm bis auf zwei Zentimeter zurück geschnitten und dann ganz normal weiter gepflegt werden. Dann wird sich die Pflanze schnell wieder erholen. Ursprünglich waren Bananen übrigens in Südostasien beheimatet, sie wurden erst später nach Afrika eingeführt und gelangten im 16. Jahrhundert von den Kanarischen Inseln nach Amerika.

Aufgrund der meist vegetativen Vermehrung und des immer massiveren Anbaus in Monokulturen, sind verschiedene Arten bereits gefährlichen Epidemien erlegen und können nicht mehr angebaut werden.


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