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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Bartblume

Bartblume





Auch im Spätsommer muss die Blütenpracht im Garten nicht vorbei sein. Wunderschöne Spätblüher sorgen bis in den Herbst hinein für Abwechslung und ein tolles Farbenmeer. Eine nicht ganz so bekannte, aber sehr reizvolle Pflanze ist die immergrüne Bartblume. Ursprünglich beheimatet in Zentral- und Ostasien erobert sie nur langsam unsere heimischen Gärten. Unverständlich, denn der Halbstrauch erfreut von August bis Oktober mit kleinen, aber in dichten Büscheln stehenden intensiv-blauen Blüten. Mit einer Wuchshöhe von bis zu einem Meter bietet der Halbstrauch einen tollen Anblick und fügt der herbstlichen Flora einen reizvollen Akzent hinzu.

Im Großen und Ganzen ist die Bartblume eine genügsame Pflanze. Der Standort sollte sehr sonnig sein, doch darüber hinaus benötigt die Bartblume nicht viel weitere Aufmerksamkeit. Für ein gutes Wachstum braucht sie weder übermäßige Feuchtigkeit, wodurch der Halbstrauch auch an einem etwas trockeneren Plätzchen im Garten ohne Probleme gedeiht, noch intensive Düngung. Der Boden sollte aber locker und durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.

Wenn die Bartblume als Kübelpflanze gehalten wird, so sollte nie gegossen werden, solange die obere Erdschicht noch feucht ist, da das Wurzelwerk sonst schnell zu faulen beginnt. Um sich auch im nächsten Jahr wieder an einen üppig blühenden Strauch zu erfreuen, sollte die Bartblume jährlich stark zurück geschnitten werden.

Die Faustregel lautet, die Pflanze auf etwa 1/3 ihrer Wuchshöhe, also meist auf circa 30 Zentimeter einzukürzen. Nur so bildet sie neues Holz und blüht gewohnt prächtig. Anders als Lavendel vertagen Bartblumen auch einen Schnitt ins alte Gehölz. Da die Pflanze sehr frostempfindlich ist, empfiehlt sich allerdings ein Rückschnitt erst im Frühjahr, wenn die Temperaturen nicht mehr unter Null fallen.

Als zusätzlichen Schutz braucht das Wurzelwerk der Bartblume im Winter - vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung - eine Laubabdeckung. Bartblumen im Kübel benötigen einen ähnlich starken Winterschutz, wie mediterrane Pflanzen.

Durch ihre ungewöhnliche Färbung ist die Bartblume eine schöne Ergänzung in Gehölzgärten und auch ein passender Partner für Rosen, dessen Wirkung sie intensiviert. Neben der blau blühenden „Caryopteris x clandonensis“, die von allen Bartblumenarten die verbreitetste ist, sind aber auch die „Heavenly Blue“ mit violett-blauen Blüten und die in einem kräftigen Dunkelblau blühende „Kew Blue“, tolle Alternativen. Die intensiv duftenden Zweige eignen sich auch besonders gut für den Schnitt, da sich die Triebe sehr lange in der Vase frisch halten.

Nicht nur Menschen wissen die Blütenpracht der Bartblume zu schätzen. Im Herbst, wenn das Angebot langsam weniger wird, ist der Halbstrauch besonders für Hummeln und Bienen eine wichtige Nahrungsquelle. Auf diese Weise belebt die Bartblume nicht nur durch ihren Anblick unsere Gärten, für die sich durch ihre kleine Wuchshöhe sicher auch im kleinsten Garten noch ein Plätzchen finden lässt.


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