Beetrosen sind sehr dekorative und lange blühende
Beetgewächse, die vom Sommer bis in den Frühherbst hinein
blühen und grundsätzlich recht anspruchslos in der Pflege
sind. Insgesamt ist die Wuchsform der Beetrosen recht kompakt. Die
Höhe der Beetrosen reicht - je nach Sorte -von 0,5 Meter bis hin
zu etwa zwei Metern.
Die Pflanze benötigt für ein optimales Wachstum und
entsprechend zahlreiche Blüten einen nährstoffreichen und gut
durchlässigen Boden, der regelmäßig gewässert und
mit Dünger versorgt werden muss. Als Standort schätzt die
Beetrose die pralle Sonne. Containerrosen können ganzjährig
eingepflanzt werden, die Gewächse ohne Wurzelballen werden vom
Herbst bis in das Frühjahr hinein eingepflanzt.
Verschiedene Sorten der Beetrosen unterscheiden sich sowohl
in der
Farbe und Form der Blüten als auch im Wachstum. Die Amber Queen
ist eine sehr beliebte Beetrose, deren Blüten duftend und
bernsteingelb blühen. Die Blüten tauchen an der Pflanze
büschelartig auf. Bei insgesamt sehr buschigem Wachstum erreicht
die Amber Queen eine maximale Höhe von ungefähr 0,6 bis 0,8
Meter.
Die Amsterdam dagegen hat tieforangene bis scharlachrote
Blüten,
die nur leicht gefüllt sind. Die Amsterdam zeichnet sich durch
eine große Unempfindlichkeit gegenüber Regen aus. Insgesamt
ist das Wachstum dieser Rose sehr buschig und die Strauchhöhe
liegt bei maximalen 0,5 bis 0,7 Meter. Die Sorte Anabell eignet sich
als Beet- und auch als Schnittrose.
Lachorangefarbene Blüten duften hier sehr intensiv. Der
kräftige Wuchs dieser Rosenpflanze bringt eine maximale Höhe
von 0,5 Meter. Duftwolke blüht wiederum korallenrot und mit
gefüllten Blüten. Die maximale Höhe dieser Rosenpflanze
liegt bei 0,7 Meter.
Insgesamt sind Beetrosen für die üblichen Rosenkrankheiten,
wie zum Beispiel den Mehltau, sehr anfällig. Hier muss der
Hobbygärtner sich im Fachhandel mit entsprechenden Gegenmitteln
ausstatten und die Pflanzen so schützen.
Die Vermehrung von Beetrosen ist der einzige Bereich, in dem
sich diese
Pflanzen als sehr kompliziert zeigen. Hier bedarf es einer
fachmännischen Hand und nicht nur dem angeborenen grünen
Daumen, um erfolgreich zu sein. Hobbygärtner sollten sich also
ausschließlich mit dem Pflanzen der Rosen aus dem Fachhandel
beschäftigen und die Vermehrung der Rose möglichst nicht
anstreben.