Die Begonie stammt ursprünglich aus dem tropischen
Regenwald. Inzwischen freilich schmückt sie
europäische Balkone und Fensterbänke, als sei sie nie
woanders gewachsen. Jedoch sollte man den Ursprung der Pflanze im
Hinterkopf behalten, wenn es um ihre Pflege geht. Denn man kann sich an
seinen Begonien durchaus über Jahre erfreuen, wenn man sie im
Winter keinem Frost aussetzt. Zudem ist die Begonie insbesondere im
Winter ein gern gesehener Farbklecks in der Wohnung, da sie auch im
Winter blüht.
Im Sommer brauchen Begonien zwar nicht besonders viel Licht, weshalb
sie sich auch für Regionen mit Halbschatten eignen. Wird die
Pflanze aber im Winter in der Wohnung gehalten, ist es wichtig, sie an
einem Standort mit viel Licht, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung
unterzubringen
Möglichst sollte man die Begonie im Winter nicht in der
Nähe einer Heizung unterbringen, denn diese Pflanze mag es
nicht, wenn es zu heiß wird. Außerdem hat sie es
nicht gern, wenn die Erde austrocknet, und so sollte man die Erde
feucht halten. Vor Staunässe ist die Begonie jedoch unbedingt
zu bewahren, deshalb sollte man darauf achten, erst wieder Wasser
nachzugießen, wenn die obere Schicht der Erde getrocknet ist.
Unbedingt sollte man auch vermeiden, die Blätter mit Wasser zu
benetzen, da dies die Entstehung von Pilzen fördern kann.
Begonien sind anfällig für Mehltau.
Die Begonie freut sich zwar über
regelmäßigen Dünger, dies aber vor allem im
Sommer. Jedoch kann man auch im Winter gelegentlich Dünger ins
Gießwasser geben. Außerdem ist im Winter eine gute
Luftfeuchtigkeit wichtig für das Wohlbefinden der Pflanze. So
kann man beispielsweise einen Luftbefeuchter einrichten.
Es empfiehlt sich, wenn man die Begonie vom Freiland oder Balkon ins
Haus holt, sie zunächst in einem Zimmer mit etwa 14 Grad
Celsius Raumtemperatur und erst einen oder zwei Tage später
ins Wohnzimmer zu stellen. Die Zimmertemperatur sollte bei der
Überwinterung zwischen 14 und 18 Grad Celsius liegen.
Glücklicherweise ist die Begonie eine sehr robuste Pflanze,
was ihr auch bei der Überwinterung zu Gute kommt. Jedoch
verliert die Pflanze nicht selten, wenn die umgestellt wird,
Blätter und Blüten.
Um Knollenbegonien zu überwintern, muss man die Knollen der
Pflanze ausgraben, sobald die Blätter abfallen, und sie in
einem frostfreien Raum in einem trockenen und nicht zu festen Substrat
überwintern. Sind die Begonien bereits eingetopft, so muss man
die Knollen nicht erst ausgraben, sondern kann sie im Topf in einer
geeigneten Umgebung lagern. Die Zimmertemperatur sollte dabei nicht
unter 16 Grad Celsius betragen.
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