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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Blutpflaume schneiden

Blutpflaume schneiden





Im Frühling erinnert sie an eine hell-rosafarbene Wolke. Unzählige kleine Blüten öffnen sich im März und April und laden die ersten Bienen zum Naschen ein. Nach der Blüte wandelt sich der Großstrauch zu einem schwarz-roten Blickfang, der in einem kleinen Garten oft zu viel Platz einnimmt. Um die Blutpflaume in ihre Schranken zu weisen, kann ein Rückschnitt helfen.

Ungiftige Minipflaumen im roten Kleid

Die dunkellaubige Sorte Prunus cerasifera "Nigra" ist durch die Kreuzung verschiedener Kirschpflaumen entstanden. Das Heimatland der Kirschpflaume ist Persien, woher sie im 19. Jahrhundert über Frankreich eingewandert ist. Die kleinen roten Früchte sind ebenso hübsch wie die Blüten und essbar - wenn sie auch nicht viel Fruchtfleisch um den Kern herum bilden. Aus diesem Grund wird sie gern in kinderreichen Gärten oder an Schulen und Kindergärten gepflanzt.

Strauch oder Baum

Wer sich eine Blutpflaume kaufen will, kann zwischen verschiedenen Sorten wählen. Es gibt Züchtungen, die nicht höher als zwei Meter werden. Die normale Sorte "Nigra" wird bis zu acht Metern hoch. Sie wächst häufig als mehrstämmiger Strauch, seltener in Form eines Bäumchens. Bei der Auswahl einer jungen Pflanze kann bereits überlegt werden, wie viel Platz die Blutpflaume zur Verfügung haben wird. Ein Bäumchen lässt sich mit kugeliger Krone ziehen, ein Strauch wird unten breiter, kann in der Höhe jedoch einfacher begrenzt werden.

Die Höhe reduzieren

Der Rückschnitt kann nach der Blüte vorgenommen werden. Wer im Winter schneidet, muss im kommenden Frühjahr auf die rosa Wolke verzichten. Grundsätzlich werden von zwei Ästen die aneinander reiben, einer entfernt. Wird die Rinde beschädigt, können sich Krankheiten in der Pflaume ausbreiten. Wer die Höhe der Zier-Pflaume begrenzen will, sollte die stärksten Äste etwa 30 Zentimeter unterhalb der gewünschten Höhe schneiden. Dazu wird eine Stelle direkt über einer Verzweigung gesucht. Diese sorgt mit ihrem "Auge" dafür, dass der Ast weiter wächst. Die dünnen Äste können anschließend ohne großen Aufwand in der selben Höhe gekappt werden.

Fehler werden verziehen

Fast jeder Schnitt wird von dem Zierstrauch toleriert. Wird er unten zu buschig, spricht nichts dagegen, seine Stämme "aufzuasten", also alle jungen Triebe von den Hauptstämmchen zu entfernen. Damit entsteht ein Mehrfachstamm, der wieder Platz zum Durchlaufen und Licht auf die Beete lässt. Ist die Blutpflaume als Bäumchen gewachsen, wird der Stamm frei von Ästen unterhalb der Krone gehalten. Die Krone selbst wird auf Symmetrie hin geschnitten.

Das heißt ein Hauptast der möglichst gerade nach oben wachsen sollte, bleibt unbeschnitten. Alle anderen Äste werden etwas kürzer gehalten. Wird doch mal ein "falscher" Ast entfernt, so kommt die Blutpflaume damit klar. Sie wächst schnell und bald ist nichts mehr von dem Fehler zu sehen. Wer mit Größe und Form seiner Blutpflaume zufrieden ist, kann sich zurücklehnen: die schwarze Schönheit kann auf Schnittmaßnahmen auch gut verzichten.


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