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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Bougainvillea schneiden

Bougainvillea schneiden





Ein besonderer Blickfang für den Garten oder die Terrasse bietet die südamerikanische Bougainvillea. Ihre farbigen Hochblätter, die die drei kleinen weißen Blüten in der Mitte unterstreichen, sind mittlerweile auch als Bäumchen oder Strauch in Deutschland beliebt und schmücken Mauern und Gärten.

In mehreren Farben wie weiß, gelb und lila erhältlich dient die Bougainvillea als Zierstrauch zum Überwachsen von Zäunen und Mauern. Im Heimatland vom Kolibri bestäubt und dadurch vermehrt, gelingt die natürliche Vermehrung nicht in Deutschland, da die Pflanze dort steril ist. Stecklinge können jedoch gepflanzt werden und treiben innerhalb kurzer Zeit Wurzeln. Eine erste Blüte dauert jedoch Jahre.

Um bei bestehenden Bäumchen und Sträuchern eine üppige Blütenpracht zu erhalten, sind einige Punkte zu beachten. Die Bougainvillea braucht viel Sonne und einen luftigen Platz. Er sollte regen- und windsicher sein.

Wasser benötigt diese prachtvolle Pflanze nur wenig, doch die Erde sollte nicht austrocknen. Wird zu viel gegossen, treiben mehr Blätter als Blüten. Die Blättertriebe können beispielsweise mit Rankhilfen in Form gebracht werden.

Als Sommerblüher sollte der Hobbygärtner die Bougainvillea im Frühling radikal schneiden. Die beste Zeit dafür liegt bei Anfang Februar bis in den März hinein. Hierzu werden die Blütentriebe, die von den Haupttrieben abgehen, bereits am Ansatz abgeschnitten. Die neuen Triebe bringen dort am meisten kräftige und neue Blüten hervor. Durch ihre unkomplizierte Art kann die Bougainvillea in beinahe jede Form geschnitten werden. Die nach einem bekannten Seefahrer benannte brasilianische Zierpflanze bildet rasch einen breiten Stamm. Hochstämme oder Bäumchen sind dabei ebenso möglich wie breit wachsende Büsche. Um die gewünschte Form zu erhalten, kann die Bougainvillea auch nur gestutzt werden.

Lässt die Blütenpracht bereits im Sommer nach, können lange Triebe zurück geschnitten werden und bieten so neuen Platz für frische Triebe. Ist der Strauch in den Sommermonaten bereits zu breit gewachsen, kann ein Rückschnitt auch schon im Herbst erfolgen, ehe die Bougainvillea in ihr Winterquartier umzieht.

Beim Umtopfen der Pflanze ist auf die zarten Wurzeln zu achten.

Diese vertragen keine Störungen und reagieren darauf mit Wachstumsstockungen. Die Bougainvillea wächst umso besser, je beengter der Raum für die Wurzeln ist.

Die Drillingsblume, wie die Bougainvillea auch genannt wird, verträgt keinen Frost und ist nicht winterhart. Aus diesem Grund sollte die Pflanze kühl und dunkel überwintern. Zu dieser Zeit werden alle Blätter abgeworfen. Gegossen werden muss sie dabei nur sehr wenig. Dünger wird im Winter überhaupt nicht benötigt.

Frühzeitig im Jahr ab etwa Februar kann die Bougainvillea wieder ans Licht und in die Wärme gestellt werden, um nach dem Rückschnitt erneut auszutreiben.

In Wintergärten bei etwa 10 bis 15 Grad stellt die Bougainvillea eine ganzjährig blühende Pflanze dar. Somit verzaubert sie mit ihrer Blütenpracht jeden Platz über viele Monate hinweg.


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