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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Bougainvillea

Bougainvillea





Wer die Pflanze Bougainvillea (Drillingsblume) sieht, fühlt sich sogleich an Urlaub und sonnige Mittelmeerländer erinnert - und dies völlig zurecht. Dieses ursprünglich aus Südamerika stammende, knapp 20 Arten umfassende Klettergewächs ist häufig in südlichen Mittelmeerländern - wie zum Beispiel Spanien - beheimatet, erfreut sich aber auch hier zunehmender Beliebtheit als attraktive Kübelpflanze.

Charakteristisch für die bis zu fünf Meter hoch kletternde Bougainvillee sind ihre leuchtend bunten Hochblätter, oftmals in rotviolett oder lachsorange anzutreffen, die jeden Garten schnell in ein buntes Pflanzenmeer verwandeln. Dagegen wirken die darin enthaltenen Blüten fast unscheinbar.

Dieser schnell kletternde, mit Dornen behaftete Strauch, ist in der Regel recht anspruchslos in der Pflege und bedarf auch nicht übermäßiger Bewässerung. Allerdings tritt eine ausgiebige Blüte nur dann ein, wenn der Wurzelballen permanent feucht gehalten wird, wobei aber niemals Staunässe auftreten darf, da dies unweigerlich zur Wurzelfäule führen würde. Zu starke Trockenheit führt zu Blattverlusten. Ein rechtzeitiges Wässern sorgt aber dafür, dass die Pflanze an den Stellen wieder austreibt. Insofern sollte man auch bei optisch wenig attraktiven Pflanzen noch nicht ganz die Hoffnung aufgeben, wenn man sie einige Zeit vernachlässigt hat.

Wegen des hohen Wuchses, sollte die Pflanze mit einem Spalier in sonniger Lage stabilisiert werden, an dem sie Halt finden kann. Sie selbst kann sich nicht tragen. Dadurch ist es aber möglich, in kürzester Zeit komplette Fassaden beranken zu lassen. Ideal sind Hauswände in südlicher Lage, wodurch gleichzeitig durch die Wand noch das Sonnenlicht auf die Pflanze reflektiert wird und für eine angenehm kuschelige Atmosphäre sorgt, welche die sonnenverwöhnte Bougainvillee sehr zu schätzen weiß: sie liebt warme Temperaturen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Bougainvillee nicht winterhart ist und ihr Bodenfrost erheblich zusetzen kann. Schon bei kühlen Temperaturen kann es zu Blattverlusten kommen.

Eine Überwinterung sollte deshalb im Haus geschehen. Optimal wären dabei Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad Celsius. Je niedriger die Temperatur während der Winterperiode gewählt wird, desto stärker erfolgt die Blütenbildung im Frühjahr. Auch hierbei gilt es, die Pflanze regelmäßig leicht zu gießen und gelegentlich den Raum zu lüften.

Im Frühjahr kann sie anfänglich dicht und geschützt ans Haus gestellt werden, um sich langsam akklimatisieren zu können. Die Gefahr des Bodenfrostes sollte aber vorüber sein. Daher wäre es ratsam, die Pflanze erst nach den Eisheiligen ins Freie zu stellen. Auch schadet in der nachfolgenden Zeit das wöchentliche Düngen mit konventionellem Blumendünger der Bougainvillee nicht.

Bei fachgerechter Pflege wird man jahrelang viel Freude an dieser schnell wachsenden Pflanze haben, die allerdings auch nicht preisgünstig im Gartenfachgeschäft zu erwerben ist. Der Anblick versetzt den Gartenbesitzer sogleich ans sonnige Mittelmeer – und diese Vorstellung ist erheblich wertvoller!


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