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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Bromelie

Bromelie





Die Bromelie gehört zu den Ananasgewächsen, ist im tropischen Amerika beheimatet und wurde nach dem schwedischen Botaniker und Arzt Olaf Bromel (1639 - 1705) benannt. Die Bromeliengewächse (Bromeliaceae) umfassen über 60 Gattungen und mindestens 2000 verschiedene Arten, von denen sich einige in unseren Wohnzimmern und Gärten, auf Terrassen und Balkonen sehr wohl fühlen und prächtig gedeihen.

Es gibt Bromelienarten, die 50 bis 70 Jahre wachsen, einen einzigen, riesigen Blütenkelch entwickeln und nach dem Verblühen und der Bildung neuer Samen absterben. Eine andere Sorte wirft während heißer Hitzeperioden ihr Laub ab. Die eine Art bildet eine imposante Vielzahl an Einzelblüten und bei anderen Sorten entsteht nur ein einzelner Blütenstand. Es gibt Bromelien, die epiphytisch wachsen, was bedeutet, dass sie auf Baumkronen, Stämmen und Ästen gedeihen. Die Bromelie ist auf Felsgestein, kargem Boden und völlig ausgetrockneten Untergründen zu finden. Sie ist widerstandsfähig, blüht wunderschön in den Farben Rot und Weiß, Violett, Gelb Orange und Pink und ist anspruchslos und pflegeleicht.

Einige Arten und Sorten sind, aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit und ihrer exotischen Schönheit, beliebte Garten- und Zimmerpflanzen.

Bromelien bevorzugen Pflanzerde, die sich aus Lauberde, Sand und Torf zusammensetzt, und sie fühlen sich an einem hellen, von Licht durchfluteten Standort besonders wohl, allerdings ohne in der prallen Sonne zu stehen. Die kultivierte Bromelie ist eine immegrüne Pflanze, mit langen dekorativen Hochblättern (Brakteen) und Blütenständen, die von vielen Insekten und Vögel aufgesucht werden.

Das Gießen der Bromelie ist völlig unproblematisch, denn sie steuert ihre Wasserversorgung größtenteils selbst und zwar über den mittig angeordneten Blatttrichter. Dieser sollte stets rechtzeitig mit Wasser aufgefüllt werden, damit die Pflanze ihre „Selbstversorgung“ vornehmen kann. Allerdings sollte auch das Erdreich sparsam mit gegossen werden. Die genügsame Bromelie benötigt für ihr Wachstum und ihre Blütenbildung normalerweise kein Düngemittel. Wer jedoch meint, die Pflanze düngen zu müssen, sollte den Flüssigdünger ins Gießwasser geben und die Pflanze nur über die Blumenerde und keinesfalls über den Blatttrichter düngen.

Da die meisten Bromelienarten, die in Wohnungen und Gärten stehen, nur ein Mal kräftig blühen und nach dieser einmaligen Blütezeit langsam absterben, sollte rechtzeitig an eine Vermehrung der Pflanze gedacht werden. Während die Mutterpflanze in Blüte steht, entwickeln sich zwischen ihren Blättern Seitensprosse, die so genannten „Kindel“, deren Blatttrichter, genau wie bei der Mutterpflanze, vorsichtig mit Wasser gefüllt werden müssen. Damit diese „Kindel“ später auch kräftig wachsen und blühen, ist wichtig, dass sie an der Mutterpflanze gut ausreifen. Erst wenn die Mutterpflanze verblüht ist, können die „Kindel abgetrennt und eingepflanzt werden.




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