Die Calla aus der Pflanzengattung der Zantedeschien
gehört wohl zu
den beliebtesten Zimmerpflanzen Europas. Die Calla ist eine
mehrjährige Pflanze, die eine krautige Erscheinung hat. Die
Pflanze bildet unterirdisch sogenannte Rhizom, Knoll die
Wasser
und Nährstoffe speichern können. Bei der Wuchshöhe kann
die Pflanze bis zu 2,5 Metern erreichen. Alle Pflanzen die zur Familie
der Zentedeschien gehören, haben gestielte Laubblätter, die
meisten Pflanzen sind mehrjährig.
Das wirklich interessante an dieser Pflanze sind jedoch die
Blüten. Die Blütenstände sind unbeblättert, die
Blüte bildet ein Hochblatt das eine auffällige Färbung
aufweist. Das Blütenblatt umgibt die Spatha, den Fruchtkolben.
Dieser ist in der Regel weiß oder gelb. In seltenen Fällen
kommt es eine zu einer roten Färbung des Kolben. Die Calla kann
nur eine Blüte austreiben oder mehrere Zusammen. Einblütige
Exemplare treiben besonders schöne und große Blüten aus.
Ursprünglich kommt die Calla aus Afrika und ist vor allem in
Südafrika verbreitet. Es gibt aber auch Arten die nördlicher
verbreitet sind etwa in Angola, Kenia oder Malawi. Bei der Pflege sind
diese Arten unbedingt zu unterscheiden. Die südlich verbreiteten
Sorten blühen vor allem im Winter, die aus dem Norden stammen vor
allem im Sommer. Die südlichen Sorten brauchen im Sommer
regelmäßige Bewässerung und müssen im Winter
sparsam gegossen werden. Bei den nördlichen Sorten sollte dies
genau umgedreht gehandhabt werden.
Beim Gießen der Calla muss man relativ vorsichtig sein. Viele
Pflanzen wachsen zwar in sumpfigen Gebieten, man sollte sie jedoch
nicht allzu großzügig gießen da sie keine
Staunässe vertragen. Es sollte immer nur so viel Gießwasser
gegeben werden, dass der Pflanzenballen gut durchfeuchtet ist.
Gießt man versehentlich zu viel, sollte das Wasser aus dem Topf
abgegossen werden. Denn steht die Pflanze im Wasser führt dies
sehr schnell dazu das die Wurzeln zu faulen beginnen und die Calla
eingeht.
Auch bei Sonnenlicht ist ein wenig Vorsicht angebracht. Die
Calla
verträgt durchaus sehr viel Licht und gedeiht auch an einem sehr
hellen Standort. Jedoch sollte sie nicht in Fenstern mit direkter
Sonneneinstrahlung platziert werden, da sie diese nicht verträgt.
Durch zu viel direkte Sonne, entwickelt die Pflanze sehr schnell braune
Flecken auf Blüten und Blättern, die nicht schön
aussehen.
In der Phase der Blüte sollte die Pflanze regelmäßig
gedüngt werden. Hierzu kann man einen handelsüblichen
Blühpflanzendünger verwenden, wie er in jedem Baumarkt
erhältlich ist. Jedoch ist darauf zu achten, dass die Pflanze
nicht überdüngt wird. Das heißt, man gibt nur einmal
die Woche Dünger zum Gießwasser hinzu. In den Ruheperioden,
in denen die Pflanze keine Blüte austreibt, wird sie nicht
gedüngt.
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