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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Christrosen schneiden / düngen

Christrosen schneiden / düngen





Wenn im zeitigen Frühjahr die Christrosen ihre weißen oder farbigen Köpfe erheben, wächst auch der Wunsch, diese prächtigen Stauden im eigenen Garten anzupflanzen. Häufig sind mangelnde Kenntnisse über Pflege, Schnitt und Düngung jedoch die Ursache für den Misserfolg.

Alle Christrosen sind mehrjährig und gehören zu den Hahnenfußgewächsen. Besonders der kräftige Wurzelstock ist giftig. Die verschiedenen Unterarten werden unter der lateinischen Bezeichnung Helleborus zusammengefasst. Der Handel bietet verschiedene Sorten an, die unterschiedliche Ansprüche an den Boden, Dünger und Schnitt stellen.

Die weiß blühende Christrose - Helleborus niger

Die bekannteste Art ist die weiß blühende Christrose, auch Schneerose genannt. Von allen Helleboren blüht sie am frühesten, nämlich in günstigen Lagen schon zur Weihnachtszeit. Die Urform dieser Gartenblume stammt aus den Alpen, wo sie auf kalkhaltigem Boden an sonnigen Hängen große Stauden bildet. Wenn die Blütenknospen sich aus dem Boden erheben, stirbt das Laub des Vorjahres ab. Es kann in dieser Zeit bis zum Boden zurückgeschnitten werden, sobald die Blätter sich braun verfärben. Lässt man die vertrockneten Blätter an der Pflanze, entstehen darauf oft Pilze, die später die Pflanze schädigen. Helleborus niger braucht nährstoffreiche und kalkhaltige Erde. Eine Düngung mit gut gereiftem Mistkompost ist nach der Blütezeit von Vorteil.

Die rot blühenden Varianten der Helleborus orientalis

Mehr und mehr Gartenfreunde entdecken die rot gefärbten Helleborus, die aufgrund ihrer späteren Blütezeit Lenzrosen genannt werden. Die Staude entwickelt höhere Blütenstiele, die von Cremefarben über zart Rosa bis Dunkelweinrot gefärbt sein können. Außerdem gibt es rot gesprenkelte oder gestreifte Blüten und auch doppelte und völlig gefüllte Blütenformen. Es ist unglaublich, was die Züchter hier geschaffen haben. Orientalis-Hybriden gibt es seltener in Gartencentern zu kaufen. Sie sind aber sehr dankbare Gartenpflanzen, die mit jedem normalen Boden zurechtkommen.

Helleborus müssen nicht unbedingt im Schatten wachsen, sie vertragen auch sonnige Plätze gut. Empfindlich sind sie jedoch auf Staunässe und saure Böden. Auch die farbenfrohen Lenzrosen brauchen nach der Blüte eine kräftige organische Düngergabe. Da diese Variante aus den südlichen Ländern stammt, treibt ihr Wurzelballen bis zu 50 cm tief in die Erde. Sie kommt mit trockenen Standorten gut zurecht und übersteht trockene Zeiten besser als dauerfeuchte. Viele Helleborus orientalis sind wintergrün, manche ziehen jedoch das Laub schon früher ein. Auch hier wird geschnitten, sobald das Laub vertrocknet ist. Wer Samen ziehen möchte, sollte die verblühten Lenzrosen nicht abschneiden. Es entwickeln sich daraus Samenstände, die sich bei Reife von alleine öffnen und aussäen. Die aufgelaufenen Jungpflanzen kann man dann an geeignete Plätze versetzen.

Helleborus foetidus - die stinkende Nieswurz

Diese Verwandte der Christrose wächst häufig wild und macht sich auch in naturnahen Gärten sehr gut. Sie bildet hohe Stämme mit fingerförmigem schmalem Laub und einem Kranz grüner Glöckchen, die oft rot gerandet sind. Das Laub und auch die Blüten sind eine exotisch wirkende Zierde in Blumensträußen und Gestecken. Die Pflanze ist völlig anspruchslos und sät sich reichlich aus. Zu groß gewordene Exemplare kann man daher getrost zugunsten jüngerer Pflanzen abschneiden.


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