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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Clematis überwintern

Clematis überwintern





Die Clematis ist eine blühfreudige Kletterpflanze, die aus einer asiatischen Wildform kultiviert wurde. Äußerst wuchsfreudig rankt sich die Waldrebe schnell an jeder zur Verfügung gestellten Kletterhilfe empor und wird dadurch gerne zur Verschönerung von Fassaden, Balkonen und Terrassen genutzt.

Die Clematis stammt aus dichten Laubwäldern, in denen sie sich einen Platz an der Sonne meist erst mühsam erarbeiten muss – daher kommen ihre kultivierten Formen auch glänzend mit spärlichen Lichtverhältnissen zurecht. Die oberen Bereiche der Pflanze vertragen auch direkte Sonneneinstrahlung, nur der bodennahe Abschnitt sollte vor zuviel Licht geschützt werden.

Hat sich eine Clematis den Sommer über erst an einem Spalier oder Rosengitter hochgearbeitet, möchte man sie ungern dem Winterfrost überlassen. Zwar können manche Sorten auch tiefe Temperaturen aushalten, doch merklich besser bekommt es den Pflanzen, wenn ihnen ein Keller- oder Lagerraum oder auch nur eine Garage zur Verfügung steht. Gemessen an den üblichen klimatischen Bedingungen des jeweiligen Gebietes muss man entscheiden, ob man die Clematis draußen lassen möchte. Gerade im Bereich von Großstädten, wo die Waldrebe oft großflächig als grüne Insel im Beton gezogen wird, kann sie sich durchaus auch im Winter halten. Hier sorgen die geringere Abkühlung und der mäßige Wind gegenüber dem Freiland für erträgliche Bedingungen.

Wenn das Klima es zulässt und die Clematis den Winter draußen verbringt, sind keine weiteren Schutzmaßnahmen nötig. Da die Pflanze ohne Laub wenig Auflagefläche für Schnee bietet und sich ohnehin an einer Kletterhilfe festhält, kann von einem Schneeschutz ebenfalls abgesehen werden.

Bleiben die Temperaturen aber nachts tief unter dem Gefrierpunkt und weht dazu eisiger Wind, sollte der Pflanztopf doch ins Haus geholt werden. Auch als winterhart angepriesene Sorten ertragen dauerhafte Kälte oft nicht.

Wie andere Balkonpflanzen wird auch die Clematis zu Beginn der Nachtfröste in ihr Winterquartier überstellt. Die Lichtverhältnisse sind für diese Pflanze nicht entscheidend, da sie ohnehin die Blätter abwirft.

Auch muss die Temperatur nicht wie für andere Zierpflanzen zwischen fünf und zehn Grad Celsius gehalten werden, sondern kann auch bis auf Null Grad fallen. Eine dunkle Garage, die gerade über dem Gefrierpunkt bleibt, eignet sich bestens für die Clematis. Die Pflanze sollte nach Möglichkeit schon vor dem Einwintern in ausreichend feuchtem Substrat stehen, so dass weiteres Gießen den Winter über nicht nötig ist. Sollte das Erdreich aber zu sehr abtrocknen, kann natürlich ein wenig nachgewässert werden.

Während in der warmen Jahreszeit unbedingt regelmäßig gedüngt werden sollte, um den kräftigen Wuchs zu fördern, bleibt die Erde im Winter karg.

Das Rückschneiden sollte bis zum folgenden Frühjahr warten und erst stattfinden, wenn die Rebe schon wieder im Freien steht und zu knospen beginnt. Auch starke Verjüngungsschnitte sollten nicht im Herbst durchgeführt werden.


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