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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Dendrobium

Dendrobium





Schon seit längerer Zeit haben Orchideen ihren Ruf als heikle exotische Pflanzen mit hohen Pflegeansprüchen verloren. Inzwischen schmücken sie ganz normale Fensterbänke und werden sogar recht preiswert in Supermärkten angeboten. Wenn einige Pflegetipps beachtet werden, erfreuen sie uns jahrelang mit ihrer unverwechselbaren Blütenpracht.

Die Gattung Dendrobium gehört ebenfalls zur Familie der Orchideen. Sie umfasst über tausend Arten, die sich hinsichtlich Größe und Blütenfarbe deutlich unterscheiden. Für die Zimmerkultur sind nur einige pflegeleichte Arten wichtig, unter anderem Dendrobium nobile.

Die Pflanzen entwickeln lanzettförmige Blätter und circa 30 Zentimeter lange Stämmchen, so genannte Pseudobulben, an deren Ende sich die Blütenrispen entwickeln. Die Blütenfarbe reicht je nach Art von weiß über gelb bis hin zu violett und rot. Am Ende der Vegetationsperiode im Herbst werden Blüten und Blätter abgeworfen, die Orchideen benötigen dann eine Ruhezeit von etwa acht Wochen in kühler, aber frostfreier Umgebung und nur sehr wenig Wasser. Nach dieser Zeit bilden sich neue Triebe und die Orchidee kann auf ihren früheren Standort zurück gebracht werden.

Wie die meisten Orchideen sind Dendrobien Epiphyten, das heißt, sie benutzen andere Pflanzen als Wirtspflanzen. Dazu bilden sie Luftwurzeln aus, mit denen sie sich einerseits auf den Wirten festhalten und andererseits Nahrung aufnehmen.

Aus dieser Besonderheit resultiert der erste und wichtigste Pflegetipp: Dendrobien dürfen niemals in Erde gesetzt werden. Sie benötigen ein spezielles Substrat, eine Mischung aus Rinde oder Fasern, Sumpfmoos und Holzkohle, angereichert mit Nährstoffen. Dieses Orchideensubstrat wird in Gartenfachmärkten angeboten, viele Gärtnereien übernehmen auch das fachkundige Umtopfen der Orchideen. Aber das ist nur selten nötig, weil sie gut in kleinen Töpfen gedeihen.

Dendrobien brauchen wenig Wasser, aber eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit, auf alle Fälle über 50 %. Darum macht es Sinn, die Orchideen hin und wieder zu besprühen. Dazu, wie auch zum Gießen, eignet sich weiches Wasser, am besten wäre sauberes Regenwasser.

Die Wurzeln faulen bei Nässe schnell, Staunässe muss unbedingt vermieden werden. Wenn nur hartes Wasser vorhanden ist und kein Regenwasser zur Verfügung steht, hilft ein handelsüblicher Wasserfilter, wie er zur Teezubereitung verwendet wird. Als Grundsatz beim Gießen und Düngen gilt: Weniger ist mehr, viele Orchideen wurden von ihren Besitzern regelrecht ertränkt.

Ein guter Tipp ist ein Tauchbad. Der Orchideentopf wird ins zimmerwarme Wasser gestellt, bis sich das Substrat voll gesogen hat, anschließend muss das Wasser gut ablaufen.

Ebenfalls wichtig ist der richtige Standort. Dendrobien mögen es hell, aber direkte Sonnenbestrahlung vertragen sie schlecht. Ein Südfenster ist geeignet, wenn die Pflanzen vor der prallen Mittagssonne geschützt werden, zum Beispiel durch Jalousien. Während der Wachstumszeit kann die Tagestemperatur deutlich über 20 Grad betragen, nachts sollte es nicht kühler als 10 Grad sein.

Bei richtiger Pflege gedeihen und blühen die Dendrobien viele Jahre lang.


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