Die Douglasie wird auch fälschlicherweise als
Douglastanne,
Douglasfichte oder Douglaskiefer genannt. Botanisch richtig ist
allerdings nur die Bezeichnung Douglasie. Der Baum ist ein Nadelbaum
und gehört in die Familie der Kieferngewächse. Der
natürliche Lebensraum der Douglasie ist der nordwesten der USA und
in Ostasien. Die Douglasie wurde als Baum in Deutsche Wälder
eingeführt und ist heute die wichtigste ausländische Baumart.
Aus dem Stamm der Douglasie wird ein sehr robustes und beliebtes Holz
gewonnen. Dieses wird sowohl zum Bau von Möbeln verwendet, aber
auch zur Herstellung hochwertiger Bodenbeläge.
Als Nadelbaum ist die Douglasie immergrün und erreicht in
unseren
Breitengraden eine Wuchshöhe von bis zu 60 Metern. In ihren
Ursprungsgebieten erreichen Douglasien gut das doppelte, die
höchste Douglasie, die je gefunden wurde, war 133 Meter hoch.
Somit ist die Douglasie noch höher als der imposante Mammutbaum.
Im Stammdurchmesser kann die Douglasie 4 Meter erreichen. Auf dem Stamm
sitzt eine sehr schlanke, flaschenförmige Krone.
Die Belaubung der Douglasie besteht aus 3 bis 4 Zentimeter
langen
weichen und stumpfen Nadeln. Zerreibt man diese zwischen den Zimmern,
verströmen sie einen aromatischen Waldgeruch. Die Blüte
der Douglasie erscheinen vor dem Austrieb neuer Äste. Der Baum
gehört zu der Gattung der Windblütigen und bestäubt sich
selber. In unseren Breitengraden blüht die Douglasie von April bis
etwa Ende Mai. Bei der Frucht der Douglasie handelt es sich um Zapfen,
die eine Größe zwischen 6 und 10 Zentimeter erreichen. Wenn
sie gereift sind, fallen sie einfach vom Baum ab.
Douglasien wachsen sehr schnell und können bis zu 400 Jahre
alt
werden. Gerade ihr schnelles Wachstum macht die Douglasie als
Holzlieferanten begehrt. Wer also eine Douglasie im eigenen Garten
anpflanzt, entscheidet sich für einen Baum, an dem noch viele
andere Generationen ihre Freude haben werden. Allerdings sollte vor dem
Pflanzen überlegt werden ob im Garten wirklich genügend Platz
vorhanden ist, um diesem imposanten Baum genügend Raum für
sein Wachstum zu bieten. Aufgrund dessen sollte beim Pflanzen einer
Douglasie auch darauf geachtet werden, dass diese nicht zu nah an
Gebäude gesetzt wird.
Auch Gartenbesitzer mit einem sehr nährstoffreichen oder sehr
nährstoffarmen Boden haben, sollten keine Douglasie ansetzen.
Diese benötigt zwar nur wenig Boden, jedoch muss dieser
tiefgründig, frisch und von mittlerer Nährstoffdichte sein.
Bei einer Über- oder Unterversorgung mit Nährstoffen, geht
die Douglasie ein.
Douglasienstämmchen erhält man in vielen Größen
vorgezogen in der Gärtnerei oder im Baumarkt. Der Preis für
die Stämmchen kommt auf ihre Größe an und beginnt bei
20 Euro, wobei nach oben keine Grenze gesetzt ist.
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Leser-Kommentare
(1)
NaToMe
(24.10.2011 21:16:46)
Hallo liebe Leser,
ich habe zwei dutzend Douglasien ueber eine Baumschule bezogen, diese bekam beim einkauf im Großhandel Rabatt und somit musste ich nur einen Euro pro Douglasie bezahlen, wobei mir auch mitgeteilt worden ist, daß es verschiedene Unterarten gibt. Ca. zwei Wochen nach Setzung, haben sich die Triebe weiterentwickelt und zeigten somit an, daß die Setzung vorerst glueckte.
Die Flaeche auf der die Douglasien gepflanzt worden sind, umfasst knapp 2000 m² , allerdings habe ich sie in einem 500 m² Teil angesiedelt, ich frage mich, wann die Nachbarn unruhig werden :)