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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Drachenbaum

Drachenbaum





Der Name Drachenbaum ist eigentliche irreführend für diese zur Familie der Agavengewächse zählende Pflanze. Ein Baum ist dieses Gewächs nicht, da ein Drachenbaum nicht das für einen richtigen Baum notwendige Dickenwachstum aufweist. Es wird lediglich als baumförmige Lebensform kategorisiert, obwohl ein Drachenbaum auf den kanarischen Inseln durchaus eine Höhe von bis zu 20 Metern erreichen kann. Diese Haarspalterei schadet der Beliebtheit dieser weit verbreiteten Zimmerpflanze aber wahrlich nicht.

Diese sehr pflegeleichte Pflanze weist längliche, durchaus mehrfarbige Blätter auf, die radial um den Stamm angeordnet sind. Im unteren fallen häufiger die Blätter aufgrund Wasser- oder Lichtmangel aus. Der etwas ungewöhnliche Name rührt daher, dass bei abgebrochenen oder beschädigten Trieben häufig an dieser Stelle zwei neue Triebe heranwachsen. Eine Eigenschaft, die man der Legende nach auch Drachen nachsagt, deren abgeschlagenen Köpfe ebenfalls in doppelter Ausführung nachwuchsen.

Zwar ist die Namensgebung Legende, ihre Widerstandsfähig sicherlich nicht. Drachenbäume kommen durchaus auch in dunklen Räumen hervorragend zurecht und überstehen auch längere Trockenperioden relativ gut. Allerdings sollten minimal schon 700 Lux gewährleistet sein. In zu dunklen Ecken würde zudem ein ziemlich krummer Drachenbaum gedeihen, da sich die Triebspitzen zum Licht richten und dementsprechend in diese Richtung wachsen werden.

Natürlich sollte man die Länge der Trockenperiode nicht überstrapazieren. Eine sehr bequeme Möglichkeit, den Drachenbaum ausreichend mit Wasser zu versorgen, ist die so genannte Eintauchmethode. Dabei taucht man den Pflanzentopf solange in ein Becken mit Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Der Drachenbaum wäre somit ausreichend mit Wasser für mehrere Wochen versorgt und kann wieder an seinen Platz gestellt werden.

Am wohlsten fühlt sich die Pflanze natürlich an einem hellen, sonnigen Standort mit Temperaturen zwischen 15 und 30 Grad Celsius. Während der Wachstumsphase, sollte der Drachenbaum aber wöchentlich mit Dünger versorgt werden. Allerdings sollte man es dabei auch nicht übertreiben, denn der Baum wächst während dieser Phase immens. Je größer die Pflanze bereits ist, umso weniger Dünger sollte man verwenden.

Sollte der Drachenbaum dennoch zu groß geworden sein, kann man ihn einfach auf der gewünschten Höhe abschneiden, ohne Komplikationen befürchten zu müssen. Am besten ist dafür die Zeit im Frühjahr. Es ist sogar möglich, das abgeschnittene Drachenbaumstück zu bewurzeln und einen neuen Drachenbaum heranzuziehen.

Allerdings gelingt dies nicht immer und nur unter Verwendung von Hormonen zur Bewurzelung und höheren Substrattemperaturen. Der Gang in ein Gartenfachgeschäft dürfte sich somit erheblich einfacher gestalten, zumal Drachenbäume bereits für einen geringen Preis angeboten werden.

Insofern lohnt sich wirklich die Investition in Drachenbäume, um Büro- oder Wohnräume problemlos etwas grüner zu gestalten.


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