Die Efeutute ist eine ebenso dekorative wie dankbare Pflanze
aus der
Familie der Aronstabgewächse. Mit ihren lebhaft glänzenden
Blättern und ihren üppigen Ranken eignet sie sich
ausgezeichnet als Ampelpflanze oder um an Wänden und Befestigungen
empor zu klettern. Ihr bekanntester Name ist Epiprennum pinnatum, im
Handel ist vorrangig die Sorte “Aureum“.
Dank ihrer geringen Pflegeansprüche und guten
Klettereigenschaften
wird die Efeutute gern zur Begrünung von Raumteilern oder
Wintergartenwänden eingesetzt. Ihre Triebe können bis zu 10
Meter lang werden und dabei zahlreiche Sprossachsen bilden. Die
wechselständigen Blätter sind in der Jugend herzförmig
und grün-gold oder grün-weiß gemustert. Später
werden sie bedeutend größer und können
unregelmäßig gelappt sein, je Ernährung, Wuchsrichtung
und Sonneneinstrahlung. Um häufiges Umtopfen zu vermeiden,
lässt sie sich problemlos in Hydrokultur ziehen.
Die Efeutute bevorzugt einen Lebensraum von 16 bis
30 Grad
Celsius. Von März bis August empfiehlt es sich, einmal
wöchentlich zu düngen. Speziell Pflanzen mit langen Ranken
gedeihen dann besonders gut. Auch wenn Efeututen sehr robust sind und
kleinere Pflegefehler nur selten übel nehmen, sollte man dennoch
einige Dinge beachten.
Aus ihrem pazifischen Lebensraum sind die Efeututen ständige
Luftfeuchtigkeit und Bewässerung gewohnt. Deshalb ist es ratsam,
sie gleichmäßig leicht feucht zu halten. Auf Austrocknen
reagieren sie rasch empfindlich. Das gilt sowohl für mangelndes
Gießen, als auch für allzu trockene Heizungsluft. Erste
Anzeichen von Wassermangel sind erschlaffte und eingerollte
Blätter. Im schlimmsten Fall wirft die Efeutute die trockenen
Blätter ab, oder ganze Teile der Pflanze gehen verloren.
Der ideale Standort für eine Efeutute ist hell bis
halbschattig.
Auch an einem schattigen Platz gedeiht sie gut, dann neigt sie
allerdings dazu, lange Sprossabschnitte zu bilden während die
Blätter kleiner werden und ihre hübsche Musterung verlieren.
Große Beliebtheit genießt die Efeutute speziell bei
Besitzern von Aquarien oder Terrarien. Vorsicht ist jedoch geboten im
Umgang mit anderen neugierigen Haustieren. Die Efeutute enthält
haut- und schleimhautreizende Stoffe, deren Gift gerade für
kleinere Tiere gefährlich werden kann.
Kleiner Tipp:
Die Stecklinge der Efeutute sind ein beliebtes Mitbringsel
oder
Geschenk für Gartenfreunde. Die Vemehrung ist dabei denkbar
einfach: Ein Stück der Sprossachse wird abgetrennt und zum
Verwurzeln in Wasser gestellt. Bereits nach kurzer Zeit bildet sich
oberhalb der Schnittstelle ein frischer Trieb.