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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Elefantenfuß - Braune Blätter

Elefantenfuß - Braune Blätter





Der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata) ist Dank seines ungewöhnlichen Aussehens eine sehr gefragt Zierpflanze, die nicht nur im Fachhandel sehr preiswert zu erstehen ist. Der dicke Stamm mit den dichten, fransenartigen Blättern bringt einen Hauch von Mittelamerika in europäische Wohnungen und Amtsräume.

Doch gerade bei Zierpflanzen, die ursprünglich in den tropischen Gebieten der Erde beheimatet sind, treten oft Pflegeprobleme auf. Der Elefantenfuß gedeiht in seiner natürlichen Umgebung an sehr heißen, trockenen Standorten und ist an diese Bedingungen bestens angepasst. Daher ist es nicht verwunderlich, dass diese Art mit ähnlichen Lebensbedingungen wie Kakteen bestens zurande kommt, übermäßige Bewässerung dagegen nicht so leicht verkraftet.

Das Auftreten von verfärbten Blättern kann beim Elefantenbaum diverse Ursachen haben. Der wohl am einfachsten zu beseitigende Missstand ist ein zu feuchtes oder zu trockenes Substrat. Es reicht vollkommen aus, die Erde einmal zu bewässern und danach einige Zeit lang richtig abtrocknen zu lassen. Niemals jedoch sollte der Elefantenfuß mit den Wurzeln stehender Nässe ausgesetzt sein. Man kann sich auch dafür entscheiden, die Erde dauerhaft gering feucht zu halten - dies erfordert allerdings ein hohes Maß an Konsequenz und Fingerspitzengefühl.

Wenn der Elefantenfuß mit seiner Wasserversorgung zufrieden ist und dennoch braune Blätter hat, könnte dies auch an einer Umstellung der Lichtverhältnisse liegen. Diese Pflanze verträgt zwar direktes Sonnenlicht, auch bei hohen Temperaturen, jedoch muss ein Standortwechsel graduiert und nicht plötzlich erfolgen.

Kommt die Pflanze aus dem Schatten in die pralle Sonne, so kann das Licht einzelne Blätter zum Absterben bringen. Daraufhin bilden sich erst neue Blätter, die mit höherer Lichtintensität zurechtkommen. Meist ist dies nach dem Überwintern in einem kühleren Raum zu beobachten, wenn die Pflanze zu schnell wieder an die Sonne gebracht wird. Dieser Vorgang sollte allerdings nach kurzer Zeit abgeschlossen sein, die Blätter sollten sich nicht nach und nach weiter verfärben.

Tun sie es trotzdem, so muss die Ursache eine andere sein. Sind viele andere Pflanzen sehr sensibel auf unzureichendes Nährstoffangebot, so kann man dem Elefantenfuß dagegen mit Überdüngung ebenfalls schnell Schaden zufügen. Zwar brauchen auch die Beaucarnea-Arten ihre Mikronährelemente, doch sollte man sich hier an Produktempfehlungen für spezielle Nährstofflösungen halten.

Braune Blätter sollten in jedem Fall von der Pflanze abgetrennt werden, damit der weitere Wachstumsverlauf besser zu beobachten ist. Tritt die Verfärbung immer weiter auf, nachdem die genannten Faktoren korrigiert wurden, könnte auch ein parasitierender Pilz die Ursache sein. Diese Pilze sind mit freiem Auge kaum / nicht zu sehen und stellen für eine gesunde Pflanze im Allgemeinen keine Gefahr dar. Ein Elefantenfuß, der durch mangelnde Umgebungsbedingungen schon geschwächt ist, kann sich dieser Parasiten natürlich mehr erwehren. Diese Art ist üblicherweise sehr resistent gegenüber Parasiten und sollte nach Optimierung aller anderen Faktoren aus eigener Kraft zu gesundem Wuchs zurückfinden.


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