Der
Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata) ist auch als Flaschenbaum oder
Wasserpalme bekannt. Die Bezeichnung Elefantenfuß wird in Deutschland
fälschlicherweise auch für die Schildkrötenpflanze verwandt, die zur
Gattung der Yamswurzelgewächse (Dioscoreaceae) gehört. Er gehört in der
Gattung der Pflanzenarten zur Familie der Mausdorngewächse und kommt
ursprünglich aus den trockenen Teilen Mexikos.
Beim
Elefantenfuß handelt es sich um eine Stammsukkulente. Der Stamm kann
eine Wuchshöhe von mehreren Metern erreichen. Er ist dick und verjüngt
sich nach oben hin wie eine Flasche, kann aber auch Zweige ausbilden.
Seinen Namen hat der Elefantenfuß von der Beschaffenheit seiner Rinde,
die wie die Haut eines Elefanten erscheint.
Er hat
eine sehr dichte Belaubung aus langen und sehr schmalen Blättern, die
auf den ersten Blick an Gras erinnern. Diese sind rosettenförmig am
Stamm angeordnet und können auch wie Locken gedreht wachsen. Durch die
Kombination des sehr interessanten Stammes mit der ungewöhnlichen
Belaubung erhält der Elefantenfuß seinen großen dekorativen Wert.
In
ihrer Heimat muss die Pflanze sehr häufig mit lang anhaltenden
Trockenperioden zurechtkommen. Dabei ist sie sehr intensiver
Sonneneinstrahlung ausgesetzt. An diese Verhältnisse hat sich die
Pflanze perfekt angepasst, da sie sich darauf spezialisiert, hat in
ihrem Stamm große Mengen von Wasser zu lagern. Die sehr dicke und grobe
Rinde schützt die Pflanze vor zusätzlichem Wasserverlust durch
Ausdünstung.
Als Zimmerpflanze ist der Elefantenfuß
sehr genügsam, jedoch benötigt er viel Licht um ein gutes Wachstum zu
erreichen. Im Sommer kann man ihn durchaus in einem Kübel ins Freie
stellen. Jedoch müssen die Blätter langsam an die intensive
Sonneneinstrahlung gewöhnt werden, da sie sonst sehr schnell verbrennen.
Während
des Sommers ist auch die Wachstumsperiode des Elefantenfußes, er
benötigt dann mehr Wasser als gewöhnlich und kann beim Gießen gut
durchfeuchtet werden. Vor dem erneuten Gießen empfiehlt es sich aber
die Pflanzerde, gut durchtrocknen zu lassen. In jedem Fall ist
Staunässe zu vermeiden, da sonst die Wurzeln sehr schnell beginnen zu
faulen und der Elefantenfuß abstirbt.
Im Winter ruht
die Pflanze und sollte nur wenig und mit großen Abständen gegossen
werden. Jedoch ist darauf zu achten, dass die Erde nie ganz
austrocknet. Um eine ausreichende Ruheperiode zu gewährleisten, sollten
die Pflanzen im Winter mehrere Wochen kühl aber frostfrei an einem
hellen Standort verbringen.
Auch beim Düngen sollten
die Ruheperioden des Elefantenfußes berücksichtigt werden. Während der
Ruheperiode sollte er grundsätzlich nicht gedüngt werden. Während der
Wachstumsperiode gibt man einmal wöchentlich etwas Dünger in das
Gießwasser. Um der Pflanze ein gutes Wachstum zu ermöglichen, sollte
sie vor Beginn der Wachstumsphase in einen größeren Topf umgepflanzt
werden.