Der Fächerahorn kann fünf bis zehn Meter groß werden.
Er sieht auf den ersten Blick aus, wie ein Baum, gehört aber zu
Gattung der Sträucher. Der Fächerahorn wächst sehr
breit, daher sollte man ausreichend Platz in seinem Garten haben, wenn
man sich eine solche Pflanze kaufen möchte. Allerdings kann man
den Fächerahorn auch als Bonsaibaum bekommen, das heißt, man
hat dann quasi eine Miniaturausgabe des großen Strauches.
Der Fächerahorn gehört zu der Familie der Ahorne und besitzt
purpurfarbene Blüten. Später werden daraus erst rote und dann
braune Fruchtflügel. Von Mai bis Juni blüht der
Fächerahorn in einer wunderschönen, purpurnen Farbe. Ein
geeigneter Standort ist für diesen Strauch ist sonnig oder liegt
im Halbschatten. Nachmittags fühlt er sich im Schatten am wohlsten.
Bei der Pflanzung sollte auf einen leichten Boden geachtet
werden, da
Staunässe und schwere Böden zu Pilzinfektionen und
Frostschäden führen können. Dieser Strauch muss nicht
zurück geschnitten werden. Einen Rückschnitt verträgt
der Fächerahorn eher schlecht, da er aus dem bestehenden Holz
keine neuen Triebe entwickeln kann.
Schneidet man ihn doch zurück, so kann man auch nach vielen
Jahren
noch die Schnittstellen erkennen, was stets einen optischer Makel
darstellt. Der Fächerahorn gehört zu den so genannten
Solitärpflanzen. Das bedeutet, dass er ein ganz eigenes
Wuchsverhalten hat und somit im Laufe der Jahre immer schöner
wird. Würde man den Strauch zurück schneiden, so würde
man das komplette, ganz eigene Wachstumsverhalten stören, wovon
der Strauch sich nicht mehr erholt.
Wenn ein Schnitt aber dennoch einmal unausweichlich werden
sollte, so
darf man wirklich nur die absolut notwendigen Stellen entfernen, zum
Beispiel wenn der Strauch unter einer Krankheit leidet. Dabei sollte
man die Partien immer auf die jungen, kräftigen Triebe zurück
schneiden, da diese noch kräftig und vital sind und sich eventuell
erholen könnten.
Bei größeren Schnittstellen, sollte die Stelle mit einem
Wundverschlussmittel versehen werden, damit sich die Pflanze gut
erholen kann. Außerdem beugt man damit möglichen
Folgekrankheiten, wie etwa einer Pilzinfektion vor. Sollte man bei
seinem Fächerahorn einen Rückschnitt nicht vermeiden
können, so sollte dieser am besten im Mai oder im Juni erfolgen,
da in dieser Jahreszeit die Heilungschancen für den Strauch am
größten sind.
Da er eigentlich keinen Rückschnitt benötigt, ist der
Fächerahorn ein sehr pflegeleichter Strauch, der jeden Garten
optisch aufwertet und durch sein ganz spezielles Wachstum jedes Jahr
ein neues Bild präsentiert. Ursprünglich stammt der Ahorn aus
Korea und Japan, findet seinen Platz aber heute in vielen deutschen
Gärten und Parkanlagen.