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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Farn

Farn





Farne zählen zu den ältesten auf der Erde existierenden Gefäßpflanzen und haben sich stets auch bei Gärtnern großer Beliebtheit erfreut - können sie doch insbesondere auch in manchmal recht schwer zu gestaltenden Schattenbereichen effektvoll eingesetzt werden. Freilich gibt es auch bei den Farnen eine Vielzahl unterschiedlicher Größen und Wuchsformen, sowie bisweilen recht differenzierter Anforderungen an Standort und Boden, die beachtet werden wollen.

So etwa findet man unter den vergleichsweise selten eingesetzten, oft immergrünen Schildfarnen (Gattung Polystichum), eine Vorliebe für angesäuerte Böden vor - Vergesellschaftung mit Rhododendren und anderen Ericaceen bietet sich hier an, und einige Arten wie der prächtige Glanz-Schildfarn können im Alter Wedel von über 1 Meter Länge entwickeln.

Die bekannteste Gattung Dryopteris (hierzu gehören der heimische Wurm- und Frauenfarn) mag zwar auch etwas humose Böden und ist für die Zugabe vermodernden Holzes dankbar, lässt sich aber mit etwas Geduld auch in normalen Gartenböden eingewöhnen. Schattenlagen sind auch hier von Vorteil, da die teils sehr zierliche Fiederung der Dryoptris-Farne eine große Verdunstungsfläche darstellt, so dass exponierte Lage und trockene Sommerluft sonst leicht zu uansehnlich "verbrennenden" Wedeln führen.

Manche einheimischen Farne, wie die kleinbleibenden Tüpfel- oder Streifenfarne, mögen gar die Nähe stehender oder fließender Gewässer und stets reichlich durchfeuchteter Böden, während sich die selten gewordenen Mauerrauten in den Fugen von Trockenmauern mit kalkhaltigen Bestandteilen ansiedeln lassen.

Da die Vermehrung der Farne durch Sporen sehr spezifizierte Bedingungen zur Bildung von Keimpflanzen verlangt, ist hier auch meist kein unkontrollierbarer Wildwuchs zu erwarten; den größer werdenden Arten sollte aber genügend Freiraum gelassen werden, da die Wurzelstöcke im Alter immer ausladender werden.

Sonderformen sind der etwas berüchtigte Strauß- oder Trichterfarn (Mattheucia struthiopteris) und der im Vergleich dazu winzige Eichenfarn: Beide vermehren sich durch Ausläufer. Der sommergrüne, robuste und bis über 1 Meter hoch werdende Straußfarn, kann sich dabei zu einer echten Plage entwickeln und binnen weniger Jahre große Flächen "überrennen", wenn ihm nicht durch konsequentes Abstechen unerwünschter Ausläufer Einhalt geboten wird.

Ein Vorteil der Farne liegt darin, dass sie von Fressfeinden wie Schnecken nicht angegangen werden und auch sonst frei von Krankheiten bleiben. Wer sich die Mühe macht, vor der Pflanzung ein wenig Fachlektüre zu besorgen, wird schnell feststellen, dass sich mancher Schattenbereich wegen der unterschiedlichen Größen, Wedelformen und Farbschattierungen von zarten Blassgrün über satt dunkle Töne bis hin zu blausilbrig angehauchten oder roten Liebhaberzüchtungen sowie zahllosen Kombinationsmöglichkeiten von sommer-, winter- und immergrünen Arten allein mit Farnen meditative Oasen ganz exklusiver Charakteristik schaffen lassen.


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