Die Fetthenne ist eine Zierstaude der Gattung Crassulaceae
und der
lateinische Name lautet Sedum. Es gibt fünf verschiedene Sorten
dieser Zierstaude.
Die Wuchshöhe dieser Stauden ist Artenabhängig. Bei der
kleinsten unter ihnen - der Sedum album, zu deutsch
Rotmoos-Mauerpfeffer - beträgt diese gerade einmal fünf
Zentimeter. Die größte Art ist die Sedum-Telephium-Hybride -
zu Deutsch Fetthenne - und wird bis zu 50 Zentimeter hoch.
Die weiteren Arten sind die Pflaumen-Fetthenne (Sedum
cauticolum), mit
einer maximalen Höhe von zehn Zentimetern, die Gold-Fetthenne
(Sedum floroferum), mit maximalen 15 Zentimetern und der Teppich-Sedum
(Sedum spurium) mit einer Wuchshöhe von 10 Zentimetern.
Die kleinste Art der Fetthenne - der Rotmoos Mauerpfeffer -
wird von
vielen, irrtümlicher Weise nicht zu der Gattung der Fetthennen
gezählt, dies ist aber ein Trugschluss. Diese kleine Art hat
walzenförmige Blätter, welche im Sommer grün sind und im
Herbst kupferrot werden. Die Blüte des Mauerpfeffers ist
sternförmig, in lockeren Doldenrispen angeordnet und wenig
blühend, weiß. Ihr Standort ist bevorzugt warm auch
heiß, sonnig und mäßig nährstoffreich.
Die in Deutschland am häufigsten zu findende Art ist die
Fetthenne, sie hat eiförmige, fleischige, hell bis graugrüne
Blätter. Ihre Blüte ist sehr klein und sternförmig.
Diese sind wie ein Schirm angeordnet und erstrahlen in einem rostroten
Farbton. Sie sollte - wie alle anderen Sorten des Sedums - sonnig und
warm stehen und einen mäßig nährstoffreichen, trockenen
bis feuchten Boden haben, um gut gedeihen zu können. Die
Gold-Fetthenne weißt gelbe Blüten auf, whrend die Teppich
Sedum über weiße Blüten verfügt.
Fetthennen, im Allgemeinen, werden meist als
Steingartenbepflanzung
genutzt, finden aber auch als Bodendecker, auf Dachgärten, in
Rabatten, in Blumenampeln oder als Grabbepflanzung ihre Verwendung.
Zudem wird die Sedum-Telephium-Hybride auch gern als Schnittblume
verwendet.
In der Pflege der Pflanzen ist nichts Besonderes zu beachten,
denn
diese Staude ist sehr pflegeleicht und erfordert keine besonderen
Pflanzenkenntnisse. Die Blüte sollte - wegen des Aussehens - nach
der Blütezeit zurückgeschnitten werden. Fetthennen sind
mehrjährig und winterhart, einmal gepflanzt besteht also kaum noch
Aufwand für diese Staude, man hat Freude am Aussehen dieser Staude.