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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Feuerdorn

Feuerdorn





Die Familie der Rosengewächse ist in Form von Kräutern (Stauden), Sträuchern und Bäumen weit verbreitet. Dem Botaniker fällt es nicht schwer, den Feuerdorn, eine eigenständige Gattung der Rosaceae systematisch und richtig einzuordnen. Er nennt ihn Pyracantha coccinea und zählt ihn zu der Untergruppe der Kernobstgewächse.

Dem Gartenfreund und Pflanzenliebhaber genügt das Wissen um eher praktische Anwendungen im Umgang mit dem Feuerdorn.  Wer eine mehrjährige, dekorative Pflanze für wirksame Einzelstellung sucht, der sollte unbedingt einen immergrünen Feuerdorn wählen. In größeren Gärten bietet er sich als ideale Wind- und Sichtschutzhecke an,
die zudem auffallend farbig und trotzdem sehr natürliche Wirkungen zeigt. Eine gewissen Vorsicht bei der Pflege ist geboten, aber dafür gilt der dornige Busch als idealer Vogelschutz.

Ein Gehölz für alle Jahreszeiten

Das Gehölz leistet zu allen vier Jahreszeiten seinen besonderen Beitrag im Garten: In Frühjahr bildet es junge Blatt- und Astaustriebe.  Die kleinen weißen Sommerblüten sind bereits von Mai bis Juli beliebte Insektenweiden. Sie verwandeln sich im Herbst zu auffallenden Früchten in sattem Gelborange bis Rot.

In milderen Wintern helfen Beerendolden und immergrünes Laub, die „tote Jahreszeit“ zu überbrücken. Der kultivierte Strauch „Golden Charmer“ trägt gelbes Kernobst, während ein „Orange Charmer“ eher blutorangene Beeren besitzt. Sie werden von der Vogelwelt gemieden. So garantiert dieser Strauch an geschützten Standorten sein Feuer bis in den Dezember.

Ausgefallene Solitärpflanzen

Die Wuchsform des „Orange Glow“ eignet sich besonders gut, ihn als Spaliergehölz zu ziehen: Die dünnen Zweige folgen problemlos den Fäden des Spaliergerüst. Auch für eine Hecke ist diese Art sehr gut geeignet. Sie lässt einen optimalen, problemlosen Schnitt auf die gewünschte Form und Höhe zu und bildet einen sehr dichten Sichtschutz. Seinem Namen absolut gerecht wird der „Red Column“. Er trägt feuerrote Früchte, die bei Solitärstauden die beste Wirkung erzielen.

Selbst Neupflanzungen überraschen mit einem üppigen leuchtenden Fruchtbesatz, zur Freude des Gartenbesitzers und der Vogelwelt. Diese Sorte zeichnet sich außerdem als besonders winterhart und schorfresistent aus. Zwei andere Hybriden eignen sich auch sehr gut als Bodendecker, da sie nur eine maximale Wuchshöhe von etwa einem Meter besitzen: Soleil d’Or mit goldgelben Früchten oder „Koralle“ mit rotem Fruchtbesatz.

Eine pflegeleichte Pflanze

Wie jede Pflanze signalisiert auch der Feuerdorn einen falschen Standort und Mängel bei der Pflege:

Zu schattige Lagen lassen eine Solitärpflanze nicht in gewohnter Farbe erscheinen. Sonnige bis halbschattige Standorte fördern glänzendes Blattgrün und satte Fruchtfarben. Bei zu magerem, undurchlässigem Boden werden Blätter, Früchte und Triebe von Schorf befallen. Mischungen aus Sand und Humus - vor allem bei Neupflanzungen von Hecken – fördern die Resistenz.
 
Wenn zu wenig Düngung erfolgt, bleibt der Austrieb nach einem Rückschnitt eher spärlich.
Kleine Fehler lassen sich problemlos beheben – der Feuerdorn gilt zu Recht als eher anspruchslos und pflegeleicht.


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