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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Forsythie

Forsythie





Der Schnee schmilzt und die ersten Pflanzen und Sträucher strecken ihre Knospen hervor, um die wärmer werdende Luft zu genießen. Der Frühling nähert sich. Und mit ihm beginnt ein neues Jahr von schönen Blumen und reifen Früchten. Die ersten Boten des Frühlings sind neben Schneeglöckchen und Kroken auch Forsythien.

Die Forsythie wird auch Goldflieder oder Goldglöckchen genannt und ist ein Zierstrauch. Ihre rasche Art zu wachsen und die Dichte der Zweige lassen sie oft als Sichtschutz dienen. Die Zweige des Strauches wachsen stets aufrecht. Ausgewachsen erreicht die Forsythie eine Höhe von etwa vier Metern und eine Breite von ca. drei Metern.

Die herrlich gelben Blüten öffnen sich bei zunehmender Sonneneinstrahlung und sind schon früher Bote des Frühlings. Sie wachsen nur an den letzt jährigen Trieben. Dies ist ein Grund, weshalb die letzten Triebe nicht zu stark zurück geschnitten werden sollten. Ist die schöne gelbe Pracht nach ca. 2 Monaten verblüht, treibt ovales hellgrünes Blattwerk aus, das den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein anhält.

Die Herkunft der Forsythie liegt in China mit seinen prunkvollen herrlichen Gärten und der Kunst, diese stilvoll zu gestalten. Die Forsythie machte eine Reise über Japan, bis sie nach Europa kam. Die heute zu findenden Arten sind meist etwas veränderte Nachzüchtungen.

Da Forsythien recht unkompliziert und anspruchslos sind, sind sie der ideale Einstiegspartner für beginnende Hobbygärtner. Der Strauch ist winterhart, benötigt jedoch einen sonnigen, bis halbschattigen Standort. Das Wurzelwerk greift nicht tief in den Boden, so dass ein Pflanzen neben sehr alten tief verwurzelten Bäumen durchaus möglich ist.

Um eine schöne Forsythienpracht im Frühjahr zu erhalten, sollte der Hobbygärtner einiges beachten. Der Strauch ist ein Frühblüher und sollte daher direkt nach der Blüte zurück geschnitten werden. Dabei dürfen die letzt jährigen Triebe und älteren Zweige etwas zurück geschnitten werden. Neue grüne Bodentriebe sollten erhalten bleiben. In den Sommermonaten bilden sich daran neue Triebe, die im nächsten Frühjahr die nächste Blütenpracht beschert. Wird der Forsythienstrauch erst im Herbst oder gar nicht zurück geschnitten, kann die Blütenpracht im nächsten Frühjahr spärlich oder gänzlich ausfallen.

Wer sich einen neuen Forsythienstrauch kauft, sollte darauf achten, dass der Wurzelballen gleichmäßig ist. Auch die Erde sollte nicht schon eingetrocknet sein, denn die Forsythie bevorzugt feuchten wasserdurchlässigen Boden.

Eine Vermehrung eines bestehenden Strauches ist recht einfach. Dazu werden vom bestehenden Strauch ca. 20 Zentimeter lange noch grüne Stecklinge abgeschnitten. Dies sollte bereits nach der Blüte, jedoch spätestens bis Juli geschehen. Diese Stecklinge werden dann zu drei Vierteln in einen Topf mit Erde gesteckt. Treiben die Wurzeln aus, können die neuen Strauchanwärter in den Boden ausgepflanzt werden und zu einem großen Strauch heranwachsen.

Beliebt ist die Forsythie als Frühlingsbote und Osterstrauch. Die gelben Blüten werden von den bunten Farben der Ostereier unterstrichen und zeigen ein schönes Bild.


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