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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Frangipani

Frangipani





Die Frangipani (Plumeria) gehören zu einer Gattung in der Familie der so genannten Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) und stammen ursprünglich aus Indien. Sie sind aber auch in Afrika und der Karibik weit verbreitet. Die Pflanze ist auch unter den Namen Frangipandi, Flor de Cebo, Tempelbaum oder Wachsblume bekannt.

Die Plumeria wächst als Laubabwerfender Baum oder Strauch und ihre Blüten verströmen einen betörenden Duft. Das Farbspektrum der Blütenblätter reicht von weiß bis gelb und von hell- bis dunkelrosa. Aus den Blüten wird ein sehr seltenes Blütenöl hergestellt. Es gilt unter Duftexperten als Rarität. In Asien ist die Frangipani bis heute eine Tempel- und Opferpflanze.

Der französischen Botaniker Charles Plumier (1646–1704) gilt als Entdecker der Frangipani. Ihm verdankt diese Pflanzenart auch den botanischen Namen „Plumeria“. Zur Namensgebung „Frangipani“ hält sich auch hartnäckig die Legende, dass es sich dabei um die berühmte italienische Parfümeur Familie Frangipani handelt. Die Frangipani‘s sollen im Mittelalter ein sehr beliebtes Parfüm aus den Blüten der Plumeria hergestellt haben.

Die Artenvielfalt der Plumeria ist sehr groß. In Deutschlanden werden am häufigsten die Plumeria rubra und die Plumeria alba angeboten. Sie werden gerne als Kübelpflanze oder im Wintergarten gehalten. Diese Sorten gelten als Klassiker unter den beliebten Tropenpflanzen. Und häufig sind sie der Einstieg in die unglaublich schöne Blütenwelt der Duftwunder Frangipani.

Die Frangipani benötigen einen lockeren Boden mit Lavagrus, Blähtonbruch oder grobem Sand durchmischt. Die Pflege der Wasserspeichernden Pflanzen (Sukkulente) ist je nach Jahreszeit recht verschieden. Während der Sommermonate braucht die Plumeria regelmäßig reichlich Wasser. Außerdem benötigen sie eine hohe Luftfeuchtigkeit und sind daher für das Übersprühen der Blätter mit Wasser sehr dankbar.

Trockenheit führt bei den Frangipani zu Blattverfärbungen und dann folgt der vollständige Blattverlust. Ein flüssiger Volldünger sollte 3- bis 4-mal pro Monat ins Gießwasser gegeben werden. Hierbei ist die Hälfte der angegebenen Menge völlig ausreichend.
Im Sommer liebt die Plumeria sonnige Standorte.

Im Winter verlieren die Pflanzen fast alle Blätter. In dieser Zeit ist Dauernässe für die Plumeria absolut schädlich, denn die Pflanzenbasis würde verfaulen. Aber auch während des Winterschlafs brauchen die Frangipani in größeren Abständen ein wenig Wasser.

Im einem trockenen und beheizten Wintergarten stehen die Plumeria ganzjährig. Als Kübelpflanze können sie ab Mai wieder zurück auf die Terrasse oder den Balkon. Neben den stark duftenden Blüten bilden ausgewachsene Frangipani auch Fürchte, in Form einer Schote, aus. In diesen Schoten befinden sich die Samen der Pflanze. Je nach Art erreicht die Plumeria eine Größe von 50 cm bis zu 3 m.

Während der warmen Jahreszeit sind die Frangipani besonders anfällig für Spinnmilben. Gegen Spinnmilbenbefall helfen ausschließlich Pflanzenschutzmittel.


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