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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Funkien Pflege

Funkien Pflege





Am richtigen Standort ist die attraktive Funkie in all ihren Spielarten eine pflegeleichte, ja geradezu genügsame Pflanze. Die aus dem östlichen Asien stammende Pflanze ist mehrjährig und winterhart, wobei mit dem ersten Frost die oberirdischen Blätter absterben; der Blattaustrieb erfolgt recht spät im folgenden Frühjahr. Damit die Funkie viele Jahre die schattigeren Bereiche des Gartens zuverlässig begrünt, kann einiges beachtet und getan werden.

Die zwanzig bis neunzig Zentimeter hohe, buschige Funkie bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte. An den Boden stellt sie keine besonderen Ansprüche, wobei humose, nährstoffreiche, auch lehmige Böden das Gedeihen jedoch deutlich fördern. Der Boden sollte bei der Hostakultur keinesfalls austrocknen.

Eine Schicht Rindenmulch, ausgebracht im Frühjahr und im Herbst, hält die Feuchtigkeit im Boden und schafft ein für Funkien Wachstumsförderndes Mikroklima mit hoher Luftfeuchte. Eine Lage beispielsweise am Übergang von Gehölzen zu Rabatten oder Beeten ist ebenso für Funkien geeignet wie die Nähe zu einem Bach oder Gartenteich.

Um die für alle Pflanzen schädliche Staunässe zu vermeiden, ist ein durchlässiger Boden vorzuziehen, auch eine leichte Hanglage oder Terrassierung des Geländes kann den Abfluss unnötig großer Wassermengen fördern. Auch als Kübelpflanze hat sich die Funkie mit ihrem auffälligen Laub, dessen Form von breit und herzförmig bis schmal und lanzettförmig variiert, bewährt.

Funkien sind mit verschiedenen Wuchshöhen und Laubfärbungen auf dem Markt, wobei sich neben den einfarbigen dunkelgrünen oder dunkeltürkisen Varianten die panaschierten, also mehrfahrbigen Formen großer Beliebtheit erfreuen. Einzelne Varianten der Hosta kommen auch mit etwas Sonne zurecht, doch sind im Zweifelsfall halbschattige oder Schattenlagen der Sonne vorzuziehen.

Die weißen, gelblichen oder hellgrünen Streifen oder Blattränder hellen auch dunkle Standorte optisch deutlich auf; andererseits benötigen diese Funkien (beispielsweise Hosta crispula, H. aureomarginata oder H. undulata) etwas mehr Licht als die einfarbigen Formen. Sonne ist für die weiß gestreiften Funkien schädlich, da diese Blattbereiche nahezu ungeschützt sind und leicht verbrennen. Die blaublättrigen Funkien entwickeln ebenfalls an kühlen schattigen Standorten eine besonders schöne Laubfärbung.

Von Frühsommer bis August bilden Funkien zarte, weiße bis hellviolette, teilweise duftende Blüten an Stängeln aus, welche das Laub deutlich überragen. Verblühte Stängel sollten entfernt werden, ebenso wie im Herbst nach den ersten Nachtfrösten das gelbe, dann unansehnliche Laub. Leider wird die pflegeleichte Pflanze gern von Schnecken befallen; eine regelmäßige Kontrolle auf Schneckenfraß ist deshalb unbedingt vonnöten, um unschönen Fraßspuren vorzubeugen oder gar ganze Pflanzen an den Schädling zu verlieren.

Vermehrt wird die Funkie unkompliziert durch Teilung der Staude. Dies geschieht am einfachsten im Frühjahr, wenn die Triebspitzen der zu teilenden Pflanze sichtbar werden, ohne dass das Laub bereits ein Hindernis darstellt. Da von der Pflanze in den Winter- und zeitigen Frühjahrsmonaten nichts zu sehen ist (Vorsicht!), kann der Pflanzbereich zu dieser Zeit anderweitig genutzt werden, beispielsweise durch Frühblüher, deren verblühte Reste die dann frisch austreibende Funkie überwuchert und verdeckt.


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