Gartengemeinschaft.de

Gartentipps suchen
Unser Freund werden



Die Gartenecke
Zimmerpflanzen
Gartenpflanzen
Gartenteich
Gartengeräte
Gartenmöbel
Obstgarten
Gemüsegarten
Rasen
Schädlinge
Pflanzendüngung
Pflanzenvermehrung
Kompost
Gartengestaltung
Gartenpflege
Tipps & Tricks
Die Hausecke
Rund ums Haus
Technik & Energie
Einrichtung & Deko
Heimwerker Tipps
 

 

Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Gladiolen

Gladiolen





Gladiolen, auf Grund ihrer langen, schmalen Blätter auch Schwertblumen genannt, galten lange Zeit als Mode-Pflanze der 1970er Jahre. In der letzten Zeit erfreuen sie sich aber wieder stetig wachsender Beliebtheit. Und das voll und ganz zu Recht. Das Schwertliliengewächs zeichnet sich durch besonders schöne und große Blüten aus, und eignet sich sowohl als Schnittblume für das Heim wie auch als Zierpflanze für den Garten. Mit über 250 Arten überrascht die Gladiole durch ihre Vielfalt. Beheimatet ist sie vor allem im südlichen Europa, im nahen Osten und – von hier stammen die meisten und farbenprächtigsten Exemplare – in Südafrika.

Auf Grund der eher warmen Heimatländer der Gladiole, sind die Knollen in der Regel sehr frostempfindlich. Daher sollten Gladiolen erst gepflanzt werden, wenn die Bodenfrostgefahr gering ist. Der ideale Pflanzabstand beträgt etwa 15 Zentimeter, die Planztiefe variiert je nach Sorte und Bodenbeschaffenheit zwischen 6 und 15 Zentimetern. Zum Schutz vor Schädlingsbefall und Thripse können die Knollen vor dem Einpflanzen für einige Stunden in eine Insektizidlösung gelegt werden.

Der optimale Boden für einen guten Wuchs ist locker, sandig, mäßig trocken und leicht feucht. Werden diese Punkte beachtet, entwickeln sich die imposanten Pflanzen auch in Mittel- und Nordeuropa zu prächtigen Gewächsen mit bis zu 1,50 Meter Höhe. Sobald das Laub im Herbst vergilbt, können die Knollen aus der Erde genommen werden. Die Blätter werden kurz über der Knolle abgeschnitten. So präpariert können die Pflanzen an einem trockenen und frostfreien Ort problemfrei überwintern, um mit ihrer Blütenpracht auch im nächsten Jahr wieder zu erfreuen. Werden die Knollen ab Ende April bis Juni in einem Abstand von zwei Wochen in die Erde gesetzt, so kann die Blütenpracht den ganzen Sommer lang genossen werden.

Sowohl als Zierpflanze als auch als Schnittblume benötigen Gladiolen sehr viel Wasser. Um auch in der Vase alle Blüten zum Erblühen zu bringen, sollten die obersten Knospen vorsichtig heraus gebrochen werden. Die Pflanze bleibt so länger frisch und entwickelt eine größere Anzahl an Blüten.

Gladiolen sind in unzähligen Farbtönen erhältlich: kräftige Rottöne, zartes Rosa, Gelb, Lila oder auch zweifarbig-gefüllt. Besonders beliebt sind die purpurrosa blühende G. Communis, die weiß blühende G. 'Amsterdam', die lachsfarbene G. 'Peter Pears' und die gelb blühende G. 'Nova Lux'. Das Angebot ist jedoch schier unendlich und wächst ständig um neue Züchtungen und Farbvarianten an, so dass die Auswahl oftmals schwer fällt.

Neben den Edelgladiolen, die sich durch einen hohen Wuchs und große Blüten auszeichnen, sorgen sowohl die kleineren Nanus-Sorten mit einer Wuchshöhe von 50 Zentimetern und die Schmetterlings-Gladiolen, deren Blütenblätter leicht gewellt sind, und die mit beeindruckend intensiven Farben hervorstechen, für einen abwechslungsreichen und bunten Blumengarten.


Diese Seite empfehlen | Diese Seite verlinken





Beliebte Artikel:

Kugelakazie
Grabgesteck
Herbstzeitlose
Frühblüher



Sie können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns auf Ihre Tipps:


Leser-Kommentare (0)


Ihr Name:


Ihr Kommentar:


Sicherheitsabfrage:






Impressum · Online Redakteur gesucht · Haftungshinweise · Sitemap