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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Glanzmispel

Glanzmispel





Die Glanzmispel oder Glanzblattmispel (Photinia fraseri) erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ist in immer mehr Gärten anzutreffen. Sie ist eine aus Süd- und Ostasien stammende Baum- und Strauchart. Die Glanzmispel zählt zu den Rosengewächsen und umfasst insgesamt etwa 60 verschiedene Arten. Die recht schnell wachsenden Bäume und Sträucher haben ihren Namen von den jungen Blättern, die entsprechend ihrem Namen glänzen. Sie werden bis zu drei Meter hoch, haben meist weiße Blüten und bilden blaue Beeren aus. Es gibt sie sowohl als immergrüne als auch als sommergrüne Arten. Ihre Blätter können Färbungen von leuchtenrot über kupferrot bis grün annehmen.

Die Glanzmispel bevorzugt sonnige oder halbschattige Standorte und durchlässige und nahrhafte, humusreiche Böden. Sie liebt es windgeschützt und sollte daher an Hausmauern und nicht in der prallen Sonne gepflanzt werden. In Bezug auf Wasser ist sie anspruchslos.
Es genügt, den Boden feucht zu halten. Staunässe insbesondere bei Kübelpflanzen sollte jedoch vermieden werden.

Die immergrünen Gewächse eignen sich nur für wintermilde Gebiete und benötigen in den ersten Jahren ausreichend Winterschutz. Später werden sie frostresistenter. Empfohlen wird eine Kalidüngung im Herbst, die die Frostresistenz begünstig. Eine Überwinterung sollte an schattigen Plätzen erfolgen. Die sommergrünen Glanzmispeln sind gut winterhart und vertragen Temperaturen bis zu Minus 20° C.

Die Glanzmispel sollte je nach Blüte in den Monaten Juni/Juli gelichtet werden. Es ist nicht notwendig, die verblühten Teile abzuschneiden, sie können am Baum oder Strauch belassen werden. Die Glanzmispel ist gegen Krankheiten nicht immun. Ein Abfallen der Blätter deutet auf zu nasse Böden hin. Bei Befall von Blattläusen können die handelsüblichen Mittel eingesetzt oder auf alte Hausmittel zurückgegriffen werden.

Bei Frostbefall müssen die Bäume oder Sträucher mindestens um zwei Drittel zurück geschnitten werden. Besonders problematisch dagegen ist der Feuerbrand, einer Obstbaumkrankheit, gegen die es keine wirklichen Mittel gibt. Zu erkennen ist er an schwarzen Stellen, trockenen Blüten und Blättern. Der Feuerbrand wird durch ein Bakterium ausgelöst, das sich nach Verletzungen an den Zweigen oder Blüten festsetzt.

Hier hilft meist nur ein sofortiger und großzügiger Rückschnitt. Im Zweifelsfalle sollte ein Gärtner befragt werden. Zudem ist Feuerbrand meldepflichtig. Die zum Baumschnitt benötigten Werkzeuge müssen danach unbedingt desinfiziert und die Rodung verbrannt werden. Das Bakterium kann ebenfalls durch Berührung mit den Händen oder der Kleidung übertragen werden, so dass auch hier die geeigneten Schutzmaßnahmen zu treffen sind.

Glanzmispeln können auf vielfältige Art gezogen und eingesetzt werden. Möglich ist, sie als Hecke allein oder mit anderen Gewächsen zu pflanzen. Sie werden als Kugelbäumchen oder Hochstammgewächse angeboten. Sie können frei im Garten, aber auch in Kübeln gepflanzt werden.


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