Der Glückbambus wird auch Lucky Bamboo oder Glücksbaum genannt. In Asien gilt die traditionsreiche Pflanze seit vielen Jahrhunderten als Symbol für Erfolg, Reichtum, Glück und Gesundheit – deshalb wird er auch bei uns gerne als Präsent an Familienmitglieder oder gute Freunde weitergegeben. Ganz oft wird der Lucky Bamboo in einer dekorativen Keramik-Schale verkauft – hier stehen sie entweder einzeln oder zu mehreren „Stängeln“ kunstvoll zusammengebunden (auch als Pyramide).
Der Name „Glücksbambus“ lässt bei vielen Menschen die Vermutung zu, dass es sich auch um solch´ eine Pflanze handeln würde. Das ist aber falsch. Botanisch wird der Glücksbambus der Familie der Drachenbäume („Dracaena Sanderiana“) zugeordnet. Auch bei uns ist das Verschenken dieser Pflanzen richtig im Trend – leider haben die Beschenkten oftmals schon nach wenigen Tagen Schwierigkeiten mit ihrem Lucky Bamboo.
Mit guten Wünschen: so wird der Glücksbambus gepflegt
Die Pflege des Glücksbaums ist (eigentlich) gar nicht so schwer. Wie alle Pflanzen braucht auch der Lucky Bamboo das Sonnenlicht, um kräftig wachsen und gedeihen zu können. Wichtig: er muss nicht direkt in der Sonne, aber schon für einige Stunden täglich im Tageslicht stehen. Und damit diese außergewöhnliche Pflanze für eine lange Zeit als Glückssymbol agieren kann, muss diese immer mitten im Wasser stehen (ähnlich wie bei Schnittblumen).
Es gibt einige dieser Exemplare, die schon seit Jahren in verschiedenen Haushalten wachsen und ihren Besitzern viel Spaß bereiten. Tipp: das Wasser, das sich in der Keramik befindet, sollte möglichst Zimmertemperatur haben und einmal wöchentlich wieder aufgefüllt werden. Einige Pflegeexperten raten, die Schale des Glücksbambus ca. alle zwei bis drei Wochen ganz auszuwaschen (dabei werden u.a. Keime und Bakterien entfernt). Danach wird diese einfach wieder mit frischem Wasser aufgefüllt.
Ganz besonders: Pflegetipps rund um den Glücksbambus
Der Glücksbambus kann übrigens genauso gut in Erde (oder in anderen Substraten) eingepflanzt werden. Und wer sich einen Lucky Bamboo selber zulegen oder verschenken möchte, der sollte beim Kauf darauf achten, dass die Pflanzen kräftige und gesunde „Stängel“ (Durchmesser ca. zwei Zentimeter) und ein sattes Grün besitzen. Ein weiteres Kaufkriterium: der Glücksbambus sollte einen gesunden Wurzelwuchs aufweisen.
Experten-Tipp: Gelbe Stellen sollten möglichst schnell mit einem Messer herausgeschnitten werden. Die frische „Schnittwunde“ lässt sich mit etwas Kerzenwachs (dieses darf bitte nicht zu heiß sein) sehr gut verschließen. Wichtig für den Lucky Bamboo, der z.B. in Erde gehalten wird: er darf hier niemals Staunässe bekommen – diese verträgt er überhaupt nicht. Das Ergebnis: die Wurzeln beginnen zu faulen und sterben ab. Übrigens - es lohnt sich, den Glücksbambus in ein Gefäß zu pflanzen, welches etwas luftdurchlässiger ist (wie z.B. Terrakotta).