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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Gummibaum / Pfennigbaum

Gummibaum / Pfennigbaum





Der Gummibaum (Ficus elastica) gehört seit den 50er Jahren zu den wohl beliebtesten Zimmerpflanzen Deutschlands. Er ist sogar so beliebt, dass er einen eigenen Namen, nämlich Pfennigbaum erhielt. Er gehört zur Pflanzengattung der Feigen in die Untergattung der Maulbeergewächse. Mit dem Kautschuk Baum (Hevea brasiliensis), dessen Saft zur Gummigewinnung genutzt wird, hat er jedoch nichts zu tun.

Die Wuchshöhe des Gummibaumes liegt zwischen 30 und 60 Zentimeter. Der Stamm kann einen Umfang von bis zu 2 Metern erreichen und ist nicht ebenmäßig beschaffen. Um sich besser in der Wuchsumgebung zu verankern, bildet der Gummibaum Luftwurzeln und Brettwurzeln aus. Die Brettwurzeln haben die zusätzlich die Aufgabe, zu schwere Äste abzustützen.

Die Blätter sind hochglänzend und von einer schönen dunkelgrünen Färbung. Bei der Größe, welche die Blätter entwickeln, kommt es vor allem auf die Helligkeit des Standortes an. Je dunkler ein Gummibaum steht, desto größere Blätter bildet er aus. Die Blätter des Gummibaumes können so eine Länge von etwa 35 Zentimeter erreichen. Bei Verletzungen der Blätter oder Triebe, setzt die Pflanze reichlich Latexsaft frei, um die Wunde zu schließen. Dies kann vor allem für Latexallergiker zum Problem werden, denn sie können auf die freigesetzten Latexsäfte mit allergischen Symptomen reagieren. Dies kann bis zum sogenannten allergischen Schock führen und somit lebensbedrohend werden. Deshalb ist Latexallergikern von der Kultivierung von Gummibäumen als Zimmerpflanze unbedingt abzuraten.

Treibt der Gummibaum Blüten aus, so benötigt er zu deren Bestäubung eine ganz besondere Art der Feigenwespe, die bei uns nicht vorkommt. Da er weder mit besonders farbigen Blüten oder einem schönen Duft andere Insekten anlockt, bleibt er in unseren Breitengraden meist unbestäubt. Bildet er trotzdem Fruchtstände aus, sind die Feigen meist sehr klein und eignen sich kaum zum Verzehr. Außerdem enthalten sie keine Samen des Gummibaums.

Bei der Wahl des Standortes ist der Gummibaum nicht sehr anspruchsvoll. Er verträgt wenig und auch direktes Licht. Jedoch zeigt er, wenn er sehr dunkel steht, nur ein sehr langsames Längenwachstum. Der Gummibaum kann im Sommer durchaus im Freien stehen, jedoch sollte er sobald es abends wieder kühler wird, in ein Gewächshaus oder Wohnräume umziehen. Da er eine tropische Pflanze ist, verträgt der Gummibaum weder Kälte noch Frost.

Auch beim Gießen ist der Gummibaum recht anspruchslos, er verträgt vereinzelte Trockenperioden, gedeiht jedoch auf feuchtem Erdreich am besten. Man sollte es jedoch vermeiden ihn zu viel zu gießen, denn Staunässe verträgt die Pflanze überhaupt nicht. Da der Gummibaum eine immergrüne Pflanze ist, sollte er einmal wöchentlich mit einem Grünpflanzendünger gedüngt werden.


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