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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Harlekinweide schneiden / beschneiden

Harlekinweide schneiden / beschneiden





Die Harlekinweide (Salix integra) benötigt als Zierweide immer wieder einen gezielten Schnitt, um nicht zu verwildern und unschöne Auswüchse zu bilden. Außerdem neigen älter werdende Triebe zur Hartholzbildung, was durch kahle Stellen gekennzeichnet ist. Überalternde Triebe sind, insbesondere bei hoch gezüchteten Zierhölzern wie der japanischen Zierweide, krankheitsanfällig.

Jüngere Triebe können sich gegen Parasiten und andere schwächende Umwelteinflüsse wesentlich besser zur Wehr setzen und bewahren so das gesunde, kräftige Gesamtbilde des Gewächses. Gerade die Harlekinweide neigt durch das dichte Wachstum ihrer Triebe dazu, sich selbst Licht und Luft zu nehmen. Die unteren und inneren Triebe der Krone verlieren dann nach und nach ihr Laub und lassen die Pflanze kümmernd erscheinen. Es sollten auf jeden Fall diejenigen Triebe entfernt werden, die bereits abgestorben oder beschädigt sind, sich mit anderen störend überkreuzen oder nach innen wachsen.

Wie die meisten Weiden verträgt sie auch einen radikalen Schnitt im Frühjahr gut, und treibt danach umso stärker wieder aus, vorausgesetzt, dass sie in einem guten Allgemeinzustand in die winterliche Wachstumspause gehen konnte. Auch im späten Herbst kann ein Schnitt durchgeführt werden, besser eignet sich aber eindeutig der Zeitraum kurz bevor die Zierweide wieder austreibt.

Sehr zeitig im Frühjahr geht allgemein der Wundverschluss wesentlich schneller von statten als im Herbst. Zwar kann auch bei milder Witterung die Harlekinweide auch im belaubten Zustand geschnitten werden, aus Gründen der Übersichtlichkeit und des Schädlingsbefalls empfiehlt sich dieser Zeitpunkt nur in seltenen Fällen. Das bloße Einkürzen von jungen Trieben kann die ganze warme Jahreszeit über erfolgen, sofern es sich nur um wenige Zweige handelt.

Gemeinhin werden Schnitte bei Gehölzen erst ab dem dritten bis fünften Standjahr empfohlen, bei der wuchsfreudigen Zierweide sollte aber durchaus schon eher begonnen werden, den Wuchs in kultivierte Bahnen zu lenken.

Der Zierstrauch Salix integra bildet häufig nur einen einzelnen, niedrigen Stamm ausbildet und wird daher oft als Baum bezeichnet. Die Krone kann bis ins alte Holz hinein gestutzt werden, sodass insgesamt nicht mehr übrig bleibt, als eine Kugel im Durchmesser von etwa dreißig Zentimetern.

Wichtig ist, an den Schnitt mit einem Plan heranzugehen und die Übereinstimmung mit dem gedachten Muster während der Arbeit immer wieder zu überprüfen. Durch die enorme Wuchsfreudigkeit der japanischen Zierweide bleibt eine hübsche Schnittform wie etwa eine Kugel nicht lange erhalten, trotzdem sollte eine gewisse Regelmäßigkeit erhalten bleiben. Durch den meist eher kurz bleibenden Stamm sollte man auf seine Relation zur Größe der Krone achten. Der zierliche Unterbau lässt das Kronwerk bei zu wenig gepflegten Sträuchern gern zu wuchtig aussehen.


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