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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Hochbeet bepflanzen

Hochbeet bepflanzen





Wer sich für die Anlage eines Hochbeets entschieden hat, kann bereits im Herbst die ersten Vorkehrungen treffen.

Da Hochbeete aus unterschiedlichen Lagen verrottbaren Materials bestehen, kann ein Großteil der pflanzlichen Abfälle des Gartens genutzt und in den natürlichen Kreislauf eingebracht werden. Weil bei der Verrottung Wärme entsteht, kann die Bodentemperatur in Hochbeeten um ca. 5°C höher sein als in Flachbeeten. Diese höhere Temperatur beschleunigt das Pflanzenwachstum und garantiert zeitige Ernte.

Beim Hochbeet entfällt auch das mitunter recht anstrengende Bücken, da alle gärtnerischen Arbeiten hier in bequemer Reichweite vonstatten gehen. Für ein Hochbeet wird zunächst eine ca. 130 cm breite und 20 bis 30 cm tiefe Grube ausgehoben. Die abgestochenen Grassoden werden beiseite gelegt, da sie später noch benötigt werden. Es empfiehlt eine Nord-Süd-Ausrichtung des Beets, da so das Sonnenlicht am besten genutzt wird.

Die Grube kann mit Plastikfolie ausgekleidet werden, bevor ein Holzrahmen in passender Größe eingesetzt wird. So wird einer Austrocknung des Beets vorgebeugt. Es empfiehlt sich, den Boden der Grube mit engmaschigem Draht auszulegen, um Wühlmäuse von den Pflanzen fernzuhalten.

Aus zerkleinerten Zweigen und Ästen wird nun ein innerer Kern gebaut, der für eine gute Belüftung und Verrottung des eingebrachten Materials sorgt. Dieser innere Kern wird mit den Grassoden abgedeckt. Es folgt eine Lage aus 30 cm gemischtem, feuchten Laub, jedoch nicht von Eiche und Walnussbaum.

Auf das Laub werden ca. 15 cm Grobkompost geschichtet und zum Abschluss eine ca. 25 cm dicke Lage aus Gartenerde bzw. feinem Kompost. Wer zusätzlich eine Handvoll Regenwürmer dazugibt kann sicher sein, im nächsten Frühjahr über ein Beet mit bestem Humus zu verfügen, da die Tierchen den Boden zusätzlich lockern und anreichern.

Im ersten Jahr nach der Anlage eines Hochbeets empfiehlt es sich, ausschließlich Starkzehrer zu säen und zu pflanzen, denn die Erde des Beets ist voller Nährstoffe. Aber auch um übermäßige Nitratanreicherung zu vermeiden, sollten zunächst überwiegend Wärme liebende Starkzehrer wie zum Beispiel Paprika, Zucchini, Tomaten und diverse Kräuter in Mischkultur gepflanzt werden. Auch Gurken, Lauch, Kohl und Sellerie sind für eine Erstbepflanzung bestens geeignet.

Mit dem Anbau von Schwachzehrern wie zum Beispiel Spinat und Salat lässt sich im dritten Jahr beginnen. Pflücksalat ist für das Hochbeet besonders geeignet, da immer nur die äußeren Blätter geerntet werden, und das Herz weiter wächst. Auch Butterkohl lässt auf diese Weise gut portionieren. Monatserdbeeren und Mangold lassen sich ebenso ständig beernten. Rote Bete, Kohlrabi und Mairübchen gedeihen im Hochbeet ebenfalls prächtig. Und mit einer kleineren Kürbispflanze lässt sich bis in den Herbst ein hübscher Blickfang setzen.

Nach circa sechs Jahren ist die Befüllung des Beetes so weit verrottet, dass sie entfernt und das Hochbeet neu angelegt werden sollte. Wird die entstandene Erde im Garten verteilen, profitiert auch dieser von den zahlreichen Vorteilen, die ein Hochbeet bietet.


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