Die Hortensie gehört zu den
beliebtesten Pflanzen in Deutschland
Kaum
ein Garten, in dem sie nicht steht, kaum jemand, der nicht schon einmal
mit einer Hortensie beschenkt wurde. Das wundert nicht, denn die
Pflanze mit ihren auffälligen großen Blütenständen ziert jeden Raum und
zieht auch im Garten mit ihren rosa, blau oder weiß leuchtenden Blüten
die Blicke auf sich.
Werden die Hortensien im Sommer
regelmäßig gegossen, bleiben sie lange erhalten. Auch im Garten fühlt
sich die Pflanze wohl, entweder im Kübel oder direkt im Gartenboden.
Dort wirft sie im Herbst ihre Blätter ab, um in Frühjahr neu
auszutreiben. Die Kübelpflanzen werden zum Überwintern ins Haus geholt.
Die
Hortensie ist unkompliziert in der Pflege, aber manchmal versetzt sie
den Hobbygärtner in Angst und Schrecken. Plötzlich hängen die Blätter
schlaff herunter und die Blüten fallen in sich zusammen. Reagiert der
Gärtner schnell, lässt sich dieser Zustand schnell beheben. Als
Erste-Hilfe-Maßnahme ist die Hortensie mit viel Wasser zu versorgen.
Eine Topf-Hortensie sollte in einen Eimer mit Wasser gestellt werden,
dann erholt sie sich zusehends. Die Garten-Hortensie ist ebenfalls
reichlich zu gießen.
Hat sich die Pflanze vom
Wassermangel erholt, sollten die Standortbedingungen und die bisherige
Pflege überprüft werden. Zunächst aber die Topfpflanze aus dem
Wassereimer holen, denn Staunässe verträgt die Pflanze auf Dauer nicht.
Regelmäßiges und reichliches
Gießen ist für die Pflanze lebensnotwendig
Schauen
Sie zunächst, ob es Stellen in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Garten gibt,
an denen schon Hortensien stehen. Gedeihen die Pflanzen dort besonders
gut, ist es ein Zeichen dafür, dass hier die idealen
Standortbedingungen für diese Pflanze sind. Hortensien lieben keine
volle Sonne, sondern am liebsten den Halbschatten.
Wichtig
für die Entwicklung der Pflanze ist auch der Boden, besonders Topf- und
Kübelpflanzen sollten in hochwertiges Substrat gepflanzt werden.
Regelmäßiges Umtopfen ist für die Wurzeln unerlässlich. Auch die
Gartenhortensien entwickeln sich nur optimal, wenn die Bodenbedingungen
stimmen. Dass beginnt beim Pflanzen in ein ausreichend großes
Pflanzloch.
Besonders Topfpflanzen erfordern
regelmäßiges Düngen. Die Anweisungen und Mengenangaben der
Düngemittelhersteller sind unbedingt einzuhalten. Gelbe Blätter an
Hortensien können übrigens auch einen Eisenmangel anzeigen. In diesem
Fall ist der PH-Wert des Bodens zu überprüfen, der übrigens auch
verantwortlich für die Blütenfarbe der Hortensie ist. Rosa Blüten
deuten auf einen leicht sauren Boden hin.
Auch
Schädlingsbefall, oft verursacht durch Pflegefehler, kann zu welken
Blättern führen. Wie die kleinen Plagegeister zu bekämpfen sind,
erfahren sie im Fachhandel.
Bei Beachtung der
Pflegehinweise und günstigen Standortbedingungen werden sie lange
Freude an ihrer Pflanze haben. Die Hortensie dankt es mit kräftigem
Wuchs ohne die Blätter hängen zu lassen.