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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Johannisbeerstrauch schneiden

Johannisbeerstrauch schneiden





Johannisbeersträucher stehen in den meisten Gärten. Es gibt sie in Rot, in Weiß und in Schwarz. Jeder kennt das Johannisbeergelee und den Saft der Beeren. Auch für Liköre, Fruchtbonbons und als Kuchenbelag, sind die kleinen süß-säuerlich schmeckenden Beeren sehr gefragt. Doch sie schmecken nicht nur lecker - Johannisbeeren sind auch sehr gesund. Ein ganzer Vitamin-Cocktail steckt in ihnen. Sie enthalten die Vitamine A, C, E B1, B2 und B6 sowie Eisen, Magnesium, Kalium und Kalzium.

Gute Pflege des Beerenobstes wird belohnt. Dann tragen sie reichlich und bleiben gesund. Dazu gehört der richtige Standort und ein fachgerechter Rückschnitt.

Der Rückschnitt

Im Spätwinter ist die Zeit, Johannisbeeren zu schneiden. Denn sie treiben früh im Jahr aus. Der Sommerschnitt erfolgt bei Johannisbeeren direkt nach der Ernte.

Im Allgemeinen werden alle nach innen wachsenden Zweige an der Basis der Johannisbeersträucher abgeschnitten. Schwache und sich kreuzende Zweige werden ebenfalls entfernt. Ebenso die älteren knorrigen und vermoosten Äste, die eine dunklere Farbe und eine rauere Rinde aufweisen. Damit Pilzerkrankungen vermieden werden, sollte der Johannisbeerstrauch so zurückgeschnitten werden, dass er innen Licht und Luft bekommt. Das heißt, dass der Strauch nur etwa etwa acht bis zwölf Zweige behalten soll.

Rote und weiße Johannisbeeren tragen am zwei- bis mehrjährigen Holz. Die schwarzen Johannisbeeren hingegen bilden ihre Früchte am diesjährigen Holz aus. So ist es sinnvoll, den schwarzen Johannisbeeren gleich nach der Ernte die Zweige zu entfernen, welche zuvor Früchte getragen haben. Bei den roten und den weißen Johannisbeeren lässt der Gartenbesitzer die jüngeren Zweige stehen und entfernt nur das alte Holz.

Der optimale Standort

Johannisbeeren zählen zu den Steinbrechgewächsen und lieben einen sonnigen Standort. Zwar gedeihen sie auch noch im Halbschatten gut. Ihre Beeren entwickeln jedoch im Halbschatten weniger Süße.

Die beste Pflanzzeit für Johannisbeeren ist im Herbst und im zeitigen Frühjahr. Sie gedeihen in jedem Gartenboden gut. Der Abstand zwischen roten und weißen Johannisbeeren sollte mindestens 1,50 bis 2 Meter betragen. Da sich die schwarzen Johannisbeeren weiter ausbreiten, sollten ihnen etwa 2,50 Meter Platz gegönnt werden. Neu gekaufte Beerensträucher entwickeln sich erst noch. Davon sollte sich der Gartenbesitzer nicht täuschen lassen. Je weiter der Abstand zwischen den Sträuchern, desto gesünder gedeihen sie und desto besser lassen sie sich später zurückschneiden.

Düngung und Pflege

Beerensträucher lieben eine Kompostgabe im Frühjahr sowie im Herbst. Wer keinen Kompost im Garten hat, kann den im Handel erhältlichen Beerendünger verwenden.

Eine Mulchdecke aus Grasschnitt oder aus Laub wirkt sich vorteilhaft auf das Gedeihen der Johannisbeeren aus. Außerdem verhindert es den Unkrautwuchs. Auch Rindenmulch eignet sich als Bodenbedeckung unter den Sträuchern. Rindenmulch entzieht dem Boden bei seiner Zersetzung Stickstoff. Eine Hand voll Hornspäne zum Ausgleich unter die Beerenbüsche verteilt, gibt den Stickstoff zurück. Wermut in die Nähe von schwarzen Johannisbeeren gepflanzt, soll Säulchenrost verhindern.


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