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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Kätzchenweide schneiden

Kätzchenweide schneiden





Die Kätzchenweide (Salix caprea Pendula) ist eine pflegeleichte Pflanze. Sie gedeiht an sonnigen und halbschattigen Standorten im Garten.

Die Pflanze hat einen Stamm von ca. 80cm und wird bis zu 1,50m hoch. Da sie wenig Platz beansprucht, ist sie für kleinere Hausgärten und Kübel geeignet. Sie gedeiht in einem "normalen" sandig-humosen Gartenboden. Vor allem im Sommer sollte auf ausreichende Feuchtigkeit geachtet werden. Die mattgrünen Blätter sind breit-elliptisch und haben eine graufilzige Unterseite. Als Einzelpflanze auf einem Rasenplatz ist sie mit ihren nach unten hängenden Zweigen ein Ziergehölz und ein echter Blickfang in jedem Garten und sollte hier nicht fehlen.

Verkauf im Handel:

Die Kätzchenweide ist im Topf ganzjährig im Handel zu beziehen und wird in verschiedenen Stämmchenhöhen angeboten.

Aussehen:

Bei der hängenden Kätzchenweide wird auf den Stamm einer normalen Weide die Kätzchenweide aufgepfropft. Das hat zur Folge, dass der Stamm sehr langsam wächst. Die Kätzchen wachsen schneller als der Stamm, so dass die Kätzchen in einem Bogen bis zum Boden herunter wachsen.

Die Kätzchen blühen im März und April. Zuerst blühen die weiblichen silbrig-weißen Kätzchen. Die gelben männlichen Kätzchen erscheinen später und dienen den Bienen und Hummeln als Nahrungsquelle.

Beschnitt:

Nach der Blüte gibt es zwei Möglichkeiten, das Weidenkätzchen zu beschneiden:

a) Die lang hängenden Triebe können gekürzt und stark eingekürzt werden. Die Pflanze ist sehr unempfindlich und treibt neu aus. Die neuen Triebe verzweigen sich bis zum Boden immer mehr, bis dieser langsam zuwächst. Leider hat dieser Beschnitt den Nachteil, dass die alten unten liegenden Triebe keine Blätter mehr tragen und daher kahl werden. Außerdem bilden sich dann nur noch an den Verästelungen neue Kätzchen.

b) Eine zweite Möglichkeit wäre, das Kätzchenweide sehr radikal zurückzuschneiden. Es ist dann nur noch der Stamm mit einem Astknubbel sichtbar ist. Das mag im ersten Augenblick zwar sehr ungewöhnlich aussehen, hat aber den Vorteil, dass jedes Jahr dann schnell frische, kräftige und lange Triebe nachwachsen. Die Triebe haben dann sehr schöne Blüten.

Wenn die Pflanze gesund ist, ist es nicht einmal notwendig, die Schnittstellen mit einem Mittel für Wundverschluß zu versiegeln. Es wird empfohlen dass die Pflanze die Wunde selbst verschließen soll, da die Wunden unter dem Verschlussmittel ständig feucht und deshalb fäulnisgefährdet ist.

Falls die Weide nicht direkt nach der Blüte geschnitten wird, sollte die Pflanze etwas vorsichtiger beschnitten werden.

Und hier noch ein paar Tipps:

Den Astschnitt sollte man keinesfalls in der grünen Tonne entsorgen.

Gut gehäckselte Äste werden unter den Komposthaufen gemischt. Sie sind aufgrund der Acetylsalicylsäure ein wertvoller Dünger.


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