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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Kaiserkrone

Kaiserkrone





Die Kaiserkrone gehört zur Familie der Liliengewächse und ist in Europa häufig in Blumenrabatten oder Staudenbeeten zu finden. Durch ihre Höhe, mit der sie viele andere Blumenpflanzen überragt, eignet sie sich besonders für einen Platz im hinteren Bereich des Blumenbeetes.

Ursprünglich stammt die Kaiserkrone aus Gebieten im Orient, wie z.B. der südöstlichen Türkei, dem nördlichen Irak oder dem südlichen Iran. Die Pflanze mit dem lateinischen Namen Fritillaria Imperialis blüht selbst in den unwirtlichen Gegenden Afghanistans, Pakistans oder Kaschmirs bis hinauf in Höhen von 3000 m und ist hier vorzugsweise an Steinhängen oder in Gebüschen zu sehen. Diese Herkunft hat die Kaiserkrone zu einer starken und ausdauernden Pflanze gemacht, die durchaus bis zu 80 Jahre alt werden kann.

Bis zu sechs glockenförmige Blüten blühen direkt unterhalb eines schützenden und von langen, grünen Blättern gebildeten Laubdaches, das in seinem Aussehen sehr an eine Krone erinnert. Der Blumenstil wächst vom Boden aus einem dichten grünen Blätternest bis in eine Höhe zwischen 50 und 100 cm, manchmal sogar 150 cm. Die Blütenfarben variieren von Gelb über Orange bis hin zu hellem Ziegelrot.

Die Kaiserkrone gibt es in vielen verschiedenen Sorten, die vom frühen April bis zum späten Mai blühen. Zu den beliebtesten gehören die in zwei Reihen übereinander blühende „Prolifera“ oder auch „Crown on Crown“, die gelbe „Lutea Maxima“, die robuste orange farbige „Orange Billian“ oder die recht früh blühende „Premiere“. Schön anzusehen ist auch die in leuchtendem Rot blühende „Rubra maxima“, deren Blütenglocken besonders groß sind.

Die Blumenzwiebeln der Kaiserkrone verströmen einen unangenehmen Geruch. Deswegen, und da sie nicht sehr lange gelagert werden können, ist es ratsam, sie umgehend einzupflanzen. Am Besten pflanzt man acht Zwiebeln in Abständen von 50 bis 100 cm und in eine Tiefe von ca. 25 cm in ein Beet. Hier eignen sich halbschattige bis sonnige Standorte. Geeignet sind lockere Böden, die lehmhaltig und mit etwas Sand vermischt sein können. Reine Sandböden sind ungeeignet.

Nach dem Einpflanzen erfolgt die erste Blüte ca. ein bis zwei Jahre später. Danach kann man sich aber regelmäßig alljährlich an den Kaiserkronen erfreuen. Während der Blütezeit sollte die Erde leicht feucht gehalten werden. Staunässe ist zu vermeiden. Trockenheit nach der Blüte schadet der Pflanze hingegen nicht.


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