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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Kapuzinerkresse pflanzen

Kapuzinerkresse pflanzen





Die Kapuzinerkresse ist nicht nur wegen ihrem dekorativen Erscheinungsbild eine beliebte Garten- und Kübelpflanze.

Mit der schnell wachsenden Kapuzinerkresse lassen sich Mauern, Zäune und Spaliere rasch begrünen. Darüber hinaus ist die Kapuzinerkresse essbar. Blüten und Blätter der Pflanze schmecken durch die enthaltenen Senföle scharf aromatisch und können in Salaten und anderen Speisen würzige Verwendung finden. Der vitaminreichen Kapuzinerkresse werden heilende Kräfte nachgesagt. Sie wirkt positiv bei Harnwegs- und Atemwegsinfekten, Husten und Nierenleiden. Eine für Hobbygärtner positive Besonderheit der Kapuzinerkresse ist ihr Duft. Das besondere Aroma der Pflanze hält Schädlinge von anderen Pflanzen fern.

Aussaat der Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse wird wegen ihrer Beliebtheit in vielfältigen Züchtungen angeboten. Es gibt sie als einjährige Rankpflanze, stehende Beet- oder Kübelpflanze sowie in verschiedenen Zwergformen. Als Neuheit sind Zuchtformen mit doppelt gefüllten Blüten erhältlich. Die Blütenfarben variieren von gelb, orange und rot bis zu schwarz-rot oder zweifarbigen Blüten. Die Kapuzinerkresse ist eine klassische Bauerngartenpflanze, die als Rankpflanze unschöne Zäune begrünt und sich selbst an Ort und Stelle immer wieder neu aussät.

Die Kapuzinerkresse ist frostempfindlich. Eine direkte Aussaat der Samen im Freiland sollte daher erst ab Mitte Mai erfolgen. Es besteht jedoch ca. ab April die Möglichkeit der Vorkultur auf der Fensterbank oder dem Gewächshaus. Bei der Vorkultur auf der Fensterbank hat sich das Abdecken der Töpfe mit einer durchsichtigen Folie oder einem Plastikdeckel bewährt.

Die Kapuzinerkresse ist ein Dunkelkeimer, d.h. die Samen sollten mit ca. 2 bis 3 cm Erde bedeckt werden. Idealerweise wird ein humoses und nährstoffarmes Substrat zur Anzucht benutzt, das gleichmäßig feucht gehalten werden sollte. Durchdringende Nässe in der Anzuchterde führt zu Fäulnis. Bei Temperaturen von 15 bis 18 Grad keimt die Pflanze innerhalb zwei Wochen auf.

Pflanzung der Kapuzinerkresse

Ab Mitte Mai, wenn kein Frost mehr befürchtet wird muss, kann die Kapuzinerkresse in das Freiland verbracht werden. An den Standort und den Boden legt die Kapuzinerkresse keinen besonderen Anspruch.

Sie gedeiht im Halbschatten, Vollschatten oder sogar unter Bäumen und in Kübeln. Einige Sorten sind jedoch gegenüber praller Sonneneinstrahlung empfindlich.

Die Kapuzinerkresse benötigt nur wenig Wasser und kaum Dünger.

Im Gegenteil bewirkt eine Überdüngung die Bildung von mehr Blattwerk als Blüten. Um die Blühdauer der Pflanze zu verlängern, sollten die Samenansätze entfernt werden. Dies hat zur Folge, dass die Pflanze länger und intensiver blüht und dass sie die Samen nicht "verliert", die sonst im nächsten Jahr an gleicher Stelle ausschlagen. Mit dem Absammeln der Samen kann die nächste Saison mit der Kapuzinerkresse gezielt vorgeplant werden.

Tipps für Hobbygärtner

Die Kapuzinerkresse zieht Blattläuse magnetisch an. Sie kann daher als Lockmittel fungieren und kostbare und empfindliche Pflanzen vor dem Befall mit Blattläusen schützen. Die Kapuzinerkresse verträgt die Beseitigung der Schädlinge durch Besprühen mit Seifenlösung gut. Allerdings sollte die Pflanze dann nicht mehr verspeist werden.


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