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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Kirschlorbeer pflanzen

Kirschlorbeer pflanzen





Wer nach einer immergrünen, blickdichten und pflegeleichten Hecke sucht, der ist mit dem Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) bestens beraten. Diese anspruchslose Pflanze, die aus dem asiatischen Raum stammt, wird schon seit geraumer Zeit in Europa als natürliche Gartenmauer oder einfach als Ziersträucher genutzt.

Gegen Trockenheit ist der Kirschlorbeer gewappnet, heiße Sommer werden also nicht zur Gefahr für die Hecke. Auch tiefe Temperaturen erträgt das Gewächs ohne Probleme. Sollten einzelne Triebe abfrieren, treibt der Strauch im nächsten Jahr umso kräftiger wieder aus.

Der Kirschlorbeer ist, was seinen Standort anbelangt, äußerst anspruchslos. Von praller Sonne bis Schatten bekommt dieser Pflanze jede Bedingung.

Dank der mannigfaltigen Zuchtvarianten gibt es mittlerweile Sorten, die sich in Aussehen und Bepflanzungseigenschaften unterscheiden.

Die meisten, handelsüblichen Sorten sind ausdauernd und sehr resistent gegenüber widrigen Bedingungen, außerdem schon als Jungpflanzen schnellwüchsig und auch leicht vermehrbar. Der Ankauf der Lorbeerkirsche ist meist nicht ganz billig, daher empfiehlt es sich, nur wenige Pflanzen zu erwerben und sie selbständig zu vermehren. So kann innerhalb kurzer Zeit aus einem einzelnen Strauch aus der Baumschule eine ansehnliche Hecke rund um den ganzen Garten gezogen werden. Die Stecklinge, welche man üblicherweise nach dem jährlichen Rückschnitt nimmt, sind bereits ausreichend mit Nährstoffen versorgt, wenn eine Handvoll Hornspan zur Verfügung gestellt wird. Nachdem sich kräftige Wurzeln gebildet haben, sollte Düngung nur mehr in besonders kargem Boden nötig sein.

Gerade bei Kirschlorbeer wird vielfach auch zur Vermehrung durch Ableger anstatt durch Stecklinge geraten, da diese Methode höhere Erträge an Jungpflanzen sichert. Es können so bis zu fünf Ableger von einer mittelgroßen Mutterpflanze gewonnen werden.

Wird die Lorbeerkirsche erst im Herbst angepflanzt, so sollte sie auch den ersten Winter über noch mit ausreichend mit Wasser versorgt werden, vorausgesetzt es friert nicht.

Die Gewinnung von Jungpflanzen aus den Samen des Kirschlorbeers ist zwar möglich, doch eher aufwendig. Die Keimlinge sind bis zum ersten Verholzen recht sensibel, außerdem keimt ein großer Teil der Früchte meist gar nicht aus. Hat ein ausgewachsener Strauch erst einmal seine volle Kraft erreicht, so bringt er Früchte in großer Zahl hervor und ringsum keimen die Schösslinge auf - es scheint, als wären die Samen besonders keimfreudig, doch liegt dies eher an der bemerkenswert großen Zahl an Samen, die der Kirschlorbeer ausbildet.

Mitunter kann der Strauch durch seinen üppigen Wuchs zum Problem für den kleinen Garten werden, da er bald alles überschattet, wenn er nicht regelmäßig geschnitten wird. Dies wird im Frühjahr besorgt, am besten im April. Der bemühte Gärtner wird dabei von der elektrischen Heckenschere absehen und die einzelnen Triebe, die zu lang wachsen, von Hand kürzen. Werden nämlich die Blätter vom Elektrogerät rigoros beschädigt, vergilben sie und fallen erst Monate später ab, was kein gefälliges Bild abgibt.


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