Die leuchtenden gelb-roten Blüten der Kokardenblume erfreuen
uns
bis zum Herbst. Ein regelmäßiger Schnitt kann dabei enorm
helfen, denn dadurch wachsen die Blüten schneller nach. Für
Blumenbeete eignet sich die Kokardenblume hervorragend, aber auch
für Steingärten. Hier verträgt sie sowohl einen
schattigen als auch einen sonnigen Standort, liebt aber die Sonne mehr
als den Schatten.
Pflanzzeit ist im März bis Mai, die Blütezeit setzt ab Juni
ein und geht bis in den September. Ein nahrhafter und gut
gelockerter Humusboden lässt die Pflanzen gut gedeihen. In
Gegenden mit schwerem Boden lohnt es sich, den Boden mit Sand zu
mischen. Kokardenblumen vertragen sogar Frost, in einem langen und
harten Winter sollten sie jedoch geschützt werden. Die
Kokardenblume muss regelmäßig gegossen werden. Zu viel
Feuchtigkeit und stauende Nässe verträgt die Kokardenblume
allerdings nicht so gut.
Sind die Pflanzen verwelkt, so lohnt es sich, diese Stellen
zu
entfernen. Viel Freude bereiten sie, wenn sie im Frühjahr mit
einem Langzeitdünger versorgt werden und sie versprechen eine
reiche Blüte. Außer für Beetbepflanzungen eignet sich
die Kokardenblume auch sehr gut als Kübelpflanze und hier für
kleine Gruppen. Auf Blumenrabatten findet sie immer mehr Beachtung. Die
Kokardenblume ist mehrjährig und dadurch natürlich besonders
beliebt. Sie wird je nach Sorte 20 bis 80 Zentimeter groß.
Als preiswerte Variante für einen reichen Blütenflor im
eigenen Garten und für die Bepflanzung größerer
Flächen, erweist sich die Anzucht aus Samen. Die Aussaat kann
draußen oder in Schalen erfolgen. Die beste Zeit hierfür
liegt zwischen April und Juli. Die Samenkörner werden nur flach
mit Erde bedeckt und anschließend angedrückt.
Der Standort sollte hell sein, weil sie zum Keimen viel Licht
brauchen.
Die Samenkörner müssen in der Folgezeit schön feucht
gehalten werden, bis die ersten kleinen Keime sprießen. Es ist
eine Freude jedes Hobbygärtners und jeder Hobbygärtnerin,
neues Leben entstehen zu sehen. Viel Liebe und Fürsorge braucht so
ein kleines Pflänzchen. Es wächst und gedeiht unter dem so
genannten „grünen Daumen“.
Regelmäßiges Gießen belohnt es mit fleißigem
Wachstum, bis es groß genug ist zum Auspflanzen. Je nach
Abpackung und Hersteller kann der Ertrag bei bis zu 75 Pflänzchen
liegen. Kokardenblumen eignen sich auch hervorragend als
Lückenfüller. Sie wachsen gut in Gesellschaft mit Ehrenpreis,
Mädchenauge, Goldraute, Lupine und Salbei.
Sie geben auch gute Schnittblumen ab. Allerdings reagieren
manche
Menschen mit einer Allergie. Die Kokardenblume gehört zur Familie
der Korbblütler. Die Heimat dieser wunderschönen,
farbenfrohen Blumen ist Nordamerika. Sie ist auch unter dem Namen
Papageienblume und Malerblume bekannt. In Abständen von mehreren
Jahren können die Stauden geteilt und dadurch vermehrt werden.