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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Korkenzieher

Korkenzieher





Die sicher bekannteste Pflanzenart mit korkenzieherartig gedrehten Ästen ist die Korkenzieherhasel (Corylus avellana Contorta). Dieser Baum wird circa zwei bis vier Meter hoch und ist daher auch für kleinere Gärten geeignet. Dort entpuppt er sich gerade im Winter - wenn alle Blätter gefallen sind und der Blick ungehindert auf die dekorativen Äste frei ist - als einzigartiger Blickfang. Die Korkenzieherhasel kann auch in ein großes Gefäß gepflanzt werden und dann die Terrasse verschönern. Unbelaubt geschnittene Zweige finden vielseitige Verwendung in Blumengestecken oder als Wohnungsschmuck.

Im Frühjahr entwickeln sich, noch bevor die Blätter sich bilden, circa fünf Zentimeter lange gelb-grüne Kätzchen. Aus diesen entstehen im Laufe des Sommers Haselnüsse. Sie sind kleiner, als normale Haselnüsse, aber ebenso essbar. Das Laub der Korkenzieherhasel ist rundlich und an den Rändern stark eingerollt.

Erstmals entdeckt wurde dieser dekorative Baum etwa um das Jahr 1900 in England. Das außergewöhnliche Wachstum wird auf eine Veränderung der Erbanlagen zurückgeführt.

Als Standort sollte man einen sonnigen bis halbschattigen Platz im Garten wählen. Am besten zur Geltung kommt die Korkenzieherhasel als Solitärpflanze. Bezüglich der Bodenbeschaffenheit ist die Korkenzieherhasel recht genügsam, allerdings sollten stark saure, sumpfige Böden vermieden werden.

Die Vermehrung kann problemlos durch Bewurzeln von Stecklingen erfolgen. Hierzu werden die jungen Triebe einfach in die Erde gesteckt, wo sie bis zum nächsten Frühjahr neue Wurzeln bilden. Junge Pflanzen sollten im Winter durch das Abdecken der Wurzelscheibe mit Laub oder Tannenzweigen vor Frost geschützt werden.

Nicht so bekannt wie die Korkenzieherhasel, aber nicht weniger dekorativ ist die Korkenzieherweide (Salix matsudana Tortuosa). Im Gegensatz zur Korkenzieherhasel, die pro Jahr nur ein Wachstum von circa 20 bis 30 Zentimeter erreicht, wächst sie allerdings pro Jahr circa 50 bis 100 Zentimeter und wird auch bis zu 10 Meter hoch. Aus diesem Grund ist die Korkenzieherweide für den normalen Gartenbesitzer nicht zu empfehlen. Wer sich dennoch für diese Art entscheidet, sollte bei der Auswahl des Standortes bedenken, dass es sich um einen Flachwurzler handelt, dessen weit verzweigtes Wurzelwerk auch Schäden an Bodenplatten oder Mauerwerk verursachen kann. Außerdem sollte die Korkenzieherweide regelmäßig beschnitten werden.

Ein weiterer Blickfang mit Korkenzieherwachstum ist die Zwerg-Korkenzieherakazie. Diese wird nur zwei bis drei Meter hoch. Ende Mai bildet sie im dichten Laub weiße Blüten. Die Äste sind ebenfalls für Dekorationen bestens geeignet. Die Korkenzieherakazie bevorzugt einen sonnigen Standort.


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