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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Kugelakazie

Kugelakazie





Die Akazie ist eine sehr anspruchslose und robuste Baumart, von der es etwa 1200 verschiedene Arten gibt. Sie stammt ursprünglich aus den warmen Gegenden Australiens oder Afrikas und wird dort als Ziergehölz genutzt. Hier sind sie auch unter dem Namen „Mimosen“ bekannt. Allerdings ist die echte Mimose eher ein kurzlebiger Halbstrauch mit rosa Blüten.
 
Auch im Alten Ägypten war diese Baumart schon lange bekannt und wurde dort bereits in Garten- und Parkanlagen angepflanzt. Da sie die Fähigkeit besitzt, an ihren Wurzeln Stickstoffknöllchen zu bilden, ist die Akazie in der Lage, auch in stickstoff- und humusarmen Wüsterböden zu überleben. Ihr Gattungsname „Acacia“ stammt aus dem griechischen Wortstamm „akis“ und bedeutet so viel wie Haken oder Stachel.

Wir kennen in unseren Breiten allerdings eher die „Falschen Akazien“ oder Robinien, die sich aus Nordamerika kommend in Europa verbreitet haben. Erwiesenermaßen verfügen Akazien sogar über ein „Kommunikationssystem“, mit dem sie sich untereinander vor Fraßfeinden warnen. Das geschieht mit Hilfe von Ethylen, das über die Luft verbreitet wird. Daraufhin erhöht der Baum in seinen Blättern den Anteil von Tannine, einem natürlichen Gerbstoff, der Pflanzenfresser abwehrt.

Historischen Aufzeichnungen zu Folge wurde die Akazie bereits im 16. Jahrhundert erstmals in die Schweiz importiert. Hier wurde sie vornehmlich zur Bepflanzung von Gärten und Parks genutzt und ganze Straßenzüge in den Städten wurden durch die Akazie zu Alleen gemacht.

Anfangs ist die Akazie sehr schnellwüchsig. Sie ist sommergrün und hat mitunter Jahrestriebe von bis zu 1,50 m. Grundsätzlich ist die Kugelakazie in allen Teilen giftig!
Die Pflanzzeiten dieser Bäume liegen im Herbst, etwa ab Oktober. Beim Schnitt der Kugelakazien sind keine bedeutenden Besonderheiten zu beachten, denn eigentlich benötigen sie gar keinen radikalen Rückschnitt, sind also sehr pflegeleicht.

Akazien gehören zu den schönsten und dekorativsten Baumarten die wir kennen. Sie erscheinen schon allein durch ihr filigranes Laub, das paarig gefiedert ist, sehr anmutig und irgendwie zerbrechlich. Ihre Erscheinung ist außerordentlich imposant, weswegen sie die Blicke ihrer Betrachter auf sich zieht und damit von Stellen ablenkt, die nicht besonders sehenswert sind. Das kann eine graue Mauer oder Hauswand sein oder eine Stelle im Garten, die nicht so gepflegt erscheint.

Im Juni blühen Akazien und ihre weiße Blütenpracht hängt in langen Trauben herunter. Ihr Duft ist zwar sehr stark aber dennoch angenehm. Ihr ausladendes Blätterdach eignet sich sehr gut zur Beschattung von Sitzflächen oder Laufzonen.

Kugelakazien reagieren zwar etwas empfindlich auf sehr nasse, schwere und kalkhaltige Böden, sind sonst aber ziemlich anspruchslos. Wenn die Akazie genügend Licht und Wärme bekommt, ist ihr alles andere scheinbar egal. Man kann diesen imposanten Baum auch sehr gut in Kübeln auf der Terrasse halten. In Gärten oder Paks gepflanzt, erreichen diese Bäume mitunter eine Höhe von bis zu 6 Metern. Die Form des Akazienbaumes wirkt im Winter auch ohne Laub sehr ansprechend und wirkungsvoll.


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