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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Lampenputzergras schneiden

Lampenputzergras schneiden





Einen Hauch von Sommer trägt das Gras mit den bürstenartigen Ähren in den Garten. In Nachbarschaft mit Rosen und Lavendel kommt es besonders gut zur Geltung. Und wenn alles andere im Garten sich zur Winterruhe begeben hat, hält es als bronzefarbener Blickfang die Stellung.

Bereit für das neue Gartenjahr

Als Pennisetum alopecuroides ist das Lampenputzergras im Fachhandel bekannt. Seine Heimat ist Ostasien und Australien, wo es die Wiesen in ein Meer aus sanft schwingenden Ähren verwandelt. Der Rückschnitt ist einfach. Nur auf Eines ist zu achten: da das Gras etwas empfindlich auf starken Frost reagiert, sollte es nicht zu früh geschnitten werden. Sobald sich keine langen Frostperioden mehr ankündigen, also ab Ende Februar oder Anfang März, wird das Gras etwa 15 Zentimeter über dem Boden abgeschnitten. Die Halme sind über den Winter weich geworden und lassen sich am besten mit einer normalen Gartenschere schneiden.

Hungriger Sonnenfreund

Lampenputzergras wird es genannt, weil seine Blütenstände kleinen Bürsten ähneln. Es wird 70 Zentimeter, an optimalen Plätzen auch bis zu einem Meter zwanzig hoch und etwa 180 Zentimeter breit. Um lange Freude an dem hübschen Australier zu haben, braucht er einen Standort, an dem er vor Wurzeldruck und Staunässe geschützt ist. Aber auch sandige Böden und Trockenheit mag er nicht. Er bevorzugt einen Platz mit nährstoffreicher, leicht feuchter Erde in voller Sonne, ohne Konkurrenz von Bäumen oder Büschen.

Zart aber selbstbewusst

Gern steht er in einem großen Beet in respektvollem Abstand zu Rosen oder blühenden Stauden, oder im Kiesbeet. Aber auch neben Wegen, Treppen und am Rand von Teichen präsentiert er sich gerne. Als Solitärpflanze lässt er sich am liebsten allein bewundern. Wird der Winter streng, so kann er mit aufgelegten Fichtenzweigen oder Matten aus Kokosfasern geschützt werden. Auf keinen Fall sollte er vorzeitig geschnitten werden, da seine Blätter das Wurzelwerk vor Frost schützen.

Mobiles Gras im Kübel

Auch auf der Terrasse oder auf dem Balkon lässt er sich bewundern. Der Kübel sollte groß genug für seinen horstigen Wurzelballen sein. Auch darf der Ballen nie ganz austrocknen. Am sichersten steht er in einem Gefäß, das im unteren Teil über eine Drainage verfügt. Steine oder Tonscherben eignen sich gut dafür.

Die durchlässige, aber nährstoffreiche Erde wird mit Langzeitdünger angereichert. Alternativ kann das Lampenputzergras regelmäßig gedüngt werden. Wer sich nicht von Anfang an für einen Standort entscheiden kann, ist mit einem mobilen Untersatz gut beraten. Im Winter muss der Kübel mit Luftpolsterfolie, Jutesäcken oder Kokosmatten geschützt werden, da der Wurzelballen durch die Gefäß-Wand unzureichend geschützt ist. So eingepackt übersteht das Gras den Winter problemlos.

Farbklecks im Schnee

Mit seiner gelblich-braunen Herbstfarbe bietet er den ganzen Winter über einen Blickfang. Besonders im Schnee wirkt er wie eine kleine Fackel und macht bereits Lust auf den kommenden Sommer.


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