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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Lampenputzergras überwintern

Lampenputzergras überwintern





Wer sich vom Anblick der sanft wiegenden Ähren des Lampenputzergrases einmal hat begeistern lassen, der möchte es im Garten haben. Als vielseitig verwendbarer Blickfang erfreut es uns bis zum Frühjahr mit seinem rotbraunen Laub und den bürstenähnlichen Blütenständen. Damit es auch im kommenden Jahr den Garten bereichert, braucht es etwas Zuwendung.

Gut abgedeckt durch den Winter

Auch wenn es im Sommer regelmäßig gegossen werden will - im Winter mag es keine nassen Füße. Wenn das Lampenputzergras an eine Stelle gepflanzt wird, an der sich das Wasser sammeln kann, frieren im Winter die Wurzeln ein. Obwohl das attraktive Gras frosthart ist, kann es durch nasse Füße im Winter erfrieren. Daher ist ein gut ausgewählter Standort wichtig. Das malerisch wirkende Gras braucht einen sonnigen Platz, am besten neben einer Mauer, der ihm die Wärme ermöglicht, die es aus seiner Heimat Ostasien und Australien kennt. Der Boden sollte gut drainiert, also durchlässig sein, damit der Regen gut abfließen kann. Dem Überwintern steht dann nichts im Wege. Wird das Gras mit luftdurchlässigen Matten, zum Beispiel aus Schilf, Cocos oder Jute abgedeckt, so ist es ausreichend geschützt.

Dekorativ für Wege und Beete

Häufig wird es auch als Federborstengras bezeichnet. Pennisetum alopecuroides, so lautet der botanische Namen, steht in seiner Heimat auf offenen Wiesen. Wird es in Gärten unter Bäume gepflanzt, kann der Wurzeldruck dazu führen, dass das hübsche Gras verkümmert. Auf offenen Rabatten oder in Kiesbeeten gefällt es ihm dagegen sehr. Dort kommt es mit seinen bis zu 180 Zentimetern Breite gut zur Geltung. Es unterstreicht die Blüte von Rosen und Stauden und wirkt sehr attraktiv an Wegen und Gartenteichen.

Im Topf auf den Frühling warten

Auch in einem Pflanzgefäß kann es dem Australier gut gehen. Um den Topf winterfest zu machen, braucht er einen Rundum-Schutz. Der Wurzelballen des Grases ist durch die Ton- oder Keramikwand nicht ausreichend geschützt. Daher wird das Gefäß mit einer Luftpolster-Folie oder einem anderen, isolierenden Material ummantelt. Im Fachgeschäft gibt es spezielle Matten für diesen Zweck. Das Gras selbst wird zusätzlich mit Reisig oder Jute bedeckt. Zwar geht durch diese Vorsichtsmaßnahme der hübsche Effekt der rotbraunen Blätter und dekorativen Ähren verloren, doch ist sein Überleben gesichert.

Der Langschläfer

Wenn im Frühjahr alles grünt und sprießt, nur das Lampenputzergras nicht, ist das kein Grund zur Besorgnis. Bis zum Mai kann es dauern, bis sich die ersten neuen Blätter zeigen. Wenn der Winter zu Ende geht, werden die alten Blätter und Blütenstände abgeschnitten. Und obwohl es dann noch zwei Monate dauern kann, bis sich der Lampenputzer wieder zeigt: Geduld ist auf jeden Fall angebracht. Wem die lange Periode ohne Wuchs im Kübel zu kahl ist, sollte sich einen Frühblüher dazu setzen, der einen farbigen Akzent bietet, bis das Gras wieder "aufgewacht" ist.


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