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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Lebensbaum

Lebensbaum





Der Lebensbaum, auch Thuja genannt, ist eine in deutschen Gärten äußerst beliebt eingesetzte Zypressenart innerhalb der Nadelgewächse, wobei der Begriff „Lebensbaum“ allerdings mehr als Oberbegriff anzusehen ist und nicht genau spezifiziert. Eigentlich gibt es fünf Arten von Lebensbäumen: den Koreanischen Lebensbaum, eine niedrigwüchsige, fast strauchartige Thuja, ursprünglich aus den Gebirgsräumen Koreas stammend. Den Abendländischen Lebensbaum, ein aus Nordamerika stammender, durchaus bis zu 20 Meter hochwerdender Nadelbaum. Den Riesenlebensbaum, der sogar bis zu 40 Meter in der Höhe erreichen kann, sowie den Japanischen und den Sichuan Lebensbaum aus dem asiatischen Raum, die knapp 20 Meter hoch werden können.

Allen Pflanzen ist gemein, dass sie winterhart, unter bestimmten Bedingungen sehr robust und immergrün sind, wodurch sie prädestiniert erscheinen, um als Heckenpflanze für einen natürlich gewachsenen Sichtschutz eingesetzt zu werden. Sie sind in der Regel pflegeleicht im Schnitt, wachsen dicht nebeneinander gesetzt sehr blickdicht und wuchern durch ihre meist kegelförmige Wuchsform nicht übermäßig. Somit bilden diese Hecken einen durchaus kontraststarken, dekorativen Hintergrund für kräftig blühende Stauden- oder Blumenbeete.

Besonders häufig in Baumärkten oder Gartenfachgeschäften sind die sogenannten Thuja Smaragd anzufinden, die ihren Namen wegen ihrer smaragdgrünen, leicht glänzenden Farbe erhalten haben. Im Gartenfachgeschäft werden die sehr widerstandsfähigen Gewächse häufig als Containerware in einer Höhe von 60-160 Zentimeter für circa 3-20 Euro angeboten und wachsen unter geeigneten Bedingungen circa 20 Zentimeter pro Jahr. Dabei sind sie – wie fast jeder Lebensbaum – relativ anspruchslos.

Lebensbäume bevorzugen durchlässige, schwach saure bis alkalische Böden mit genügend frischen Nährstoffen. Der Standort der Thuja sollte wenn möglich im Halbschatten liegen. Ein sonniger Ort stellt aber bei regelmäßiger Wässerung auch kein Problem dar. Wird dies nicht gewährleistet, können die Blätter allerdings recht schnell braun werden oder der Baum gänzlich eingehen. Wird dieser Lebensbaum im Schatten angepflanzt, darf aber keine imposante Baumhöhe erwartet werden, die ungeschnitten sechs Meter erreichen kann.

Um ein Austrocknen des Bodens zu vermeiden, empfiehlt sich ein Mulchen des Bodens. Auch schadet gelegentliches Düngen nicht. Im Gegenteil, der Lebensbaum wird es mit einem Wachstumsschub danken. Die Anpflanzzeit sollte spätestens Ende des Sommers gewählt werden, um ein vernünftiges Anwachsen der Wurzeln zu garantieren und damit gegen den Winter gewappnet zu sein.

Werden höher wachsende Lebensbäume verpflanzt, wie z.B. der Riesenlebensbaum, sollte immer die immense Wuchshöhe und das dadurch entstehende, kräftige Wurzelwerk bedacht werden. So manch Kleingartenbesitzer wurde nach 20 Jahren damit überrascht, dass seine Terrassenplatten hochgedrückt wurden, weil der Baum zu dicht am Haus gepflanzt wurde.

Zudem ist der Wasserdurst nicht zu unterschätzen, wodurch eine darauf abgestimmte Randbepflanzung etwas einschränkt wird. Dennoch ist eine Lebensbaumhecke als dekorativer, blickdichter Sichtschutz fast unschlagbar und mehr als lohnenswert.


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