Der Liebesperlenstrauch ist eine Zierpflanze für
Parks und
Gärten, die ihren Namen zurecht trägt, denn der Strauch ist
mit kleinen, beerenartigen und lilafarbigen Früchten
übersät, die dicht an dicht wachsen und so an die gerade bei
Kindern beliebte Süßigkeit erinnern. Auch als Chinesische
Schönfrucht oder einfach nur Schönfrucht, ist diese Pflanze
den Botanikern bekannt. Botanisch angesiedelt ist die Pflanze bei den
Lippenblütlern und ihre Anpflanzung eignet sich in
gemäßigten Klimagebieten. Ihre Früchte trägt die
Pflanze im Herbst. Beheimatet ist der Liebesperlenstrauch in Mittel-
und Westchina und dort wächst diese Pflanze in Höhen zwischen
200 m bis 3.400 m über NN.
Der Liebesperlenstrauch ist eine mittelhohe Pflanze, die im
Regelfall
eine Größe von rund 2 bis etwa 3 Meter erreicht und dabei
rund 2 Meter in die Breite austreibt. Die dichte Verzweigung ist
sommergrün, dabei sind die Blätter spitz gewachsen und von
einem stumpfen Grün. Die Herbstfärbung des Laubes ist dann in
den Farben Hellgelb bis Orange sehr stimmungsvoll und schön. Im
Gegensatz zu den auffallend schönen Beeren sind die Blüten
des Liebesperlenstrauches eher unscheinbar und von einer hellen lila
Färbung.
Wer den Liebesperlenstrauch im heimischen Garten ansiegeln
möchte,
sollte einige wichtige Regeln beachten, um ein perfektes Gedeihen der
Pflanze möglich zu machen. So liebt der Liebesperlenstrauch den
windgeschützten und sonnigen Standort. Die Bodenverhältnisse
sollten sauer bis schwach sauer sein, dabei muss dieser leicht bis
mittelschwer und gut wasserdurchlässig sein. Insgesamt
benötigt der Liebesperlenstrauch eine kontinuierliche
Bodenfeuchtigkeit. Besonders viele Früchte trägt der Strauch,
wenn mehrere Pflanzen nebeneinander stehen.
Auch wenn der Liebesperlenstrauch im Winter bei Frost
deutlich
zurückfriert, braucht sich der Hobbygärtner um seine Pflanze
nicht zu sorgen. Sie blüht im nächsten Frühjahr
ungeachtet der winterlichen Härte wieder voll aus. Nur junge
Pflanzen benötigen den Schutz, den der Gärtner bieten muss,
um sich auch im nächsten Frühling wieder zur vollen Pracht zu
entfalten.