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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Liguster richtig pflanzen

Liguster richtig pflanzen





Liguster wird meistens als Hecke gepflanzt und ist sehr pflegeleicht, wenn sie erst einmal richtig angewachsen ist. Liguster gehört zu den immergrünen Pflanzen.

Liguster kann man als kleine Topfpflanzen in der Gärtnerei oder einem Gartencenter erwerben. Eine weitaus günstigere Alternative besteht darin, sich Liguster aus kleinen Stecklingen selbst zu ziehen. Das ist sehr leicht möglich und kinderleicht. Für etwa 100 neue Heckenpflanzen wird nur etwa 1 m² Pflanzfläche benötigt. Gewonnen werden die Stecklinge etwa im Dezember, wenn der Boden frostfrei ist.

Von bereits hoch gewachsenen Ligusterbüschen werden etwa 15 cm lange verholzte Triebe verwendet. Dabei ist zu beachten, dass die Triebe abgeschnitten werden. Die unteren Blätter werden entfernt, so dass nur noch etwa die Hälfte der immergrünen Blätter stehen bleiben. Die oberen Blätter am Steckling bleiben bestehen. Das ist erforderlich, weil der Steckling seine benötigte Flüssigkeit teilweise über die Blätter aufnimmt. Nunmehr werden die Stecklinge bis zur Hälfte in die Erde gesteckt und fest angedrückt. Für einen Steckling benötigt man nur etwa 1 cm Platz. Nach der Pflanzung sollte nicht vergessen werden, dass diese regelmäßig etwa aller 2 Tage gegossen werden.

Nun ruht der Steckling erst einmal. Nach etwa 10 Wochen wird die Spitze gekappt. Das hat zur Folge, dass sich Seitentriebe am Liguster bilden. Auch an den Seitentrieben werden die Spitzen entfernt, sodass innerhalb kurzer Zeit ein kleiner Busch entsteht. Je öfter die Spitzen entfernt werden, desto dichter wird der Busch. Nun geht es daran, die kleinen Büsche zu verpflanzen. Dabei verträgt der Pflanzabstand je nach Größe der Pflanze zwischen 25 und 30 cm. Also werden für 1 m Hecke etwa 3 bis 4 Pflanzen benötigt.

Natürlich geht es auch einfacher und es wird auf bereits fertige Pflanzen zurückgegriffen. Dabei sollte erst einmal der Boden richtig vorbereitet und mit Kompost verbessert werden. Die Pflanzen werden bis zum Einpflanzen in einem Eimer mit Wasser gewässert. Das hat den Vorteil, dass der Pflanzballen dann bereits völlig durchnässt ist und es zu keiner Blasenbildung mehr kommt.

Nunmehr werden die Pflanzen an einer Pflanzleine entlang ausgelegt. Danach werden entsprechende Löcher ausgegraben. Eine andere Variante besteht darin, dass die Pflanzen in einem Pflanzgraben ausgelegt werden.

Im Anschluss daran wird Erde aufgeschüttet und diese vorsichtig festgetreten. Zwischendurch und am Ende der Pflanzung kräftig gießen. Um die Feuchtigkeit besser halten zu können, wird unter den Büschen reichlich Rindenmulch aufgetragen.

Nach dem Pflanzen sollten die Pflanzen ruhig kräftig eingekürzt werden. Das kann die Hälfte der Höhe ausmachen. Die Pflanzen werden es dem Besitzer danken. Denn je kräftiger sie geschnitten werden, desto besser und kräftiger werden sie wachsen und gedeihen.

Eine Hecke sollte nach der Pflanzung auch in den kalten Monaten an frostfreien ab und zu gegossen werden. Es kann sonst leider vorkommen, dass die Hecke vertrocknet.


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