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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Lorbeer schneiden

Lorbeer schneiden





Der Lorbeerbaum (Laurus nobilis) ist nicht nur eine kulinarisch wichtige Pflanze, sondern auch ein beliebtes Ziergehölz. Die als Strauch oder Baum wild wachsenden Formen werden im mediterranen Raum zehn bis fünfzehn Meter hoch und werden mit zunehmendem Alter in den unteren Bereichen licht. Der Lorbeer in heimischen Gärten kann in Freiwuchs wie auch als Kübelpflanze sehr gut in verschiedene Formen gebracht werden.

Bei warmen Temperaturen und ausreichend Licht können die jungen Triebe beeindruckend schnell wachsen - soll das Gewächs also in einer bereits bestehenden Form gehalten werden, muss der Gärtner immer wieder die kleinen Auswüchse abstutzen und permanent kontrollieren. Dabei wird ein kleines Stück des jungen Triebes an der alten Sprossachse belassen, um diese nicht unnötig zu verletzen.

Handelt es sich um ein großes Exemplar, das wieder auf eine kultivierte Form zurück geschnitten werden soll, so sind einige Dinge zu beachten.

Der Strauch sollte am Tag vor dem Schneiden ausreichend (aber nicht übermäßig) bewässert werden - eine bereits trocknende Pflanze zu beschneiden würde kein ansehnliches Ergebnis hervorbringen.

Das Vorgehen sollte überlegt erfolgen - ein 'Drauflos-Stutzen' bringt selten die gewünschte Form. Oft wird immer weiter nachkorrigiert, bis die Pflanze mehr Schaden nimmt, als Nutzen darauf hervorgeht. Es ist hilfreich, die Form immer wieder aus einer gewissen Entfernung zu betrachten, um Unregelmäßigkeiten gleich festzustellen.

Die Schnittstellen sollten klein gehalten werden - man schneidet im rechten Winkel zu der Sprossachse, um so der Pflanze nur die geringste Verletzung zuzufügen. Jede Schnittstelle kann zum Eindringen von Krankheitskeimen führen. Blätter sollten natürlich nicht durch- oder angeschnitten werden - verletzte Blätter verfärben sich braun und fallen dann ohnehin ab. Die Blätter von abgestutzen Trieben (insbesondere die Jüngeren) eignen sich natürlich hervorragend, um getrocknet und in der Küche weiterverwendet zu werden.

Um den Wuchs wieder in kultivierte Bahnen zu lenken, wird am besten im März geschnitten, zu dieser Zeit gibt es noch weit weniger Schädlinge, die dem Gewächs schaden könnten. Der Lorbeer kann aber auch schon im Frühherbst geschnitten werden. Wenn die Temperaturen nicht zu hoch sind, kann der Schnitt im August erfolgen. Um diese Zeit gelingt dann auch die Vermehrung von Stecklingen am effizientesten, da diese eine Temperatur von zwanzig Grad Celsius benötigen, um Wurzeln auszubilden.

In welche Form der Strauch geschnitten wird, ist letztlich eine Frage des Geschmacks. Der Lorbeer lässt sich alle Zierformen gefallen und bildet ähnlich wie der Buchsbaum ein sehr plastisches Element der Gartengestaltung.

Grundsätzlich gilt wie bei allen Gehölzen, dass man besser regelmäßig (jährlich oder im Zwei-Jahres-Rhythmus) beschneidet, als die Pflanze lange Zeit wild wachsen zu lassen, um sie dann radikal zu kürzen. Zwar kann der Lorbeer auch einen extrem starken Rückschnitt vertragen, doch viel ansehnlicher ist natürlich ein Gewächs, das kontinuierlich getrimmt wurde.


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