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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Lorbeerbaum Pflege

Lorbeerbaum Pflege





Ursprünglich kommt der Lorbeerbaum aus Vorderasien und wächst heute überwiegend im Mittelmeerraum. Der Lorbeerbaum ist beliebt, da er ein immergrüner Baum ist. Er kann bis zu 10 m hoch werden. Seine Blätter sind 5 bis 12 cm lang. Sie sind ledrig, haben eine glänzende Oberseite und einen herben Geschmack. Ferner enthalten sie Öle (etwa 1 bis 3 %) und verbreiten einen aromatischen Duft. Die Lorbeerblätter werden gerne zur Zubereitung von Fisch- und Fleischgerichten verwendet. Die Früchte der Pflanze sind kleine Beeren. Sie haben eine schwarze Farbe und finden Verwendung in der Kosmetikindustrie, Heilkunde und als Gewürz.

Der Lorbeerbaum wurde bereits im Altertum für die Medizin verwendet. Seit rund 300 Jahren wird er auch als Zierpflanze genutzt. Seitdem ist er in Häusern, auf Balkonen und in Gärten verbreitet. Beliebt ist der Lorbeerbaum besonders mit einer Kugelkrone. Diese Form erfordert vorab allerdings eine etwa zehnjährige Pflege. Da Lorbeerbäume sich gut beschneiden lassen, gibt es sie in verschiedenen Formen, z. B. in der Pyramidenform.

Die Lorbeerpflanze kann sowohl in Räumen oder Wintergärten als auch im Freien gehalten werden. Ihr Standort sollte sonnig sein. Sobald es keinen Frost mehr gibt, kann der Lorbeerbaum nach draußen gestellt werden. Er muss im Sommer regelmäßig gegossen werden, damit der Ballen nicht austrocknet. Allerdings darf auch keine Staunässe entstehen. Wasserreste, die nach dem Gießen im Untersetzer oder Übertopf stehen bleiben, werden weggeschüttet. Zum Gießen eignet sich kalkfreies Wasser, wie z. B. Regenwasser. Zudem erhält die Pflanze in der Zeit von April bis August alle paar Wochen etwas Dünger.

Gelegentliches Abspritzen von freistehenden Lorbeerbäumen mit Wasser wehrt Spinnmilben und andere schädliche Insekten ab. Des Weiteren wird der Lorbeerbaum etwa alle zwei bis drei Jahre in frische Erde umgetopft. Bei Bedarf können die Wurzeln dabei etwas gekürzt werden.

Bevor im Herbst der erste Frost kommt, erhält der Lorbeerbaum einen frostfreien Platz. Die Temperaturen sollten weniger als 10 °C betragen. Steht der Lorbeer im Winter zu warm, kann er von Spinnmilben, Schild- und Wollläusen befallen werden. In diesem Fall sollte die Pflanze abgespritzt werden oder die Schädlinge von Hand von den Blättern entfernt werden. Bleiben diese Methoden erfolglos, wird der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln notwendig.

Das Winterquartier darf nicht dunkel sein. Die Pflanze braucht auch im Winter genügend Licht. Dagegen benötigt der Lorbeerbaum im Winter weniger Wasser. Er muss daher nicht so oft gegossen werden. Jedoch muss auch im Winter darauf geachtet werden, dass der Ballen nicht austrocknet. Übermäßiges Gießen führt hingegen zu gelben Blättern.

Der Lorbeerbaum wird bereits im Frühling ausreichend zurückgeschnitten, damit er für sein Winterquartier nicht zu groß ist. Blätter, die beim Beschneiden herunterfallen, können an einem schattigen Platz getrocknet und zum Kochen verwendet werden.


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