Die Mahonie gehört zur Gruppe der Berberidaceae
(sprich: Bärbärdazehe),
es gibt drei bekannte Arten dieser Pflanze. Zum einen die Mahonia
aquifolium (Mahonie), die Mahonia apollo und die dritte Art ist die
Mahonia bealei, die Schmuck-Mahonie. Wobei die Mahonia apollo sich nur
in den folgenden Punkten von der Mahonia aquifolium unterscheidet. Zum
einen wächst sie etwas niedriger, hat größere Blätter, welche matt
glänzen und zum anderen sind die Blütentrauben größer.
Die Mahonie kann bis zu einem Meter hoch werden, wobei die
Schmuck-Mahonie eine Höhe von zweieinhalb Metern erreichen kann. Beide
Arten sind Immergrün, haben gefiederte Blätter, wobei die Einzelblätter
glänzend-grün und dornig gezähnt sind. Eine feinwurzelige, tiefe
Hauptwurzel mit flachstreichenden verfilzten Nebenwurzel ist das
Nahrungsaufnahme System der Mahonie.
Die Blüten weisen die Form einer Traube auf und sind
Gold-gelb und duftend. Die Mahonie blüht im Februar bis zum April und
bekommt anschließend ihre Früchte. Früchte der Schmuck-Mahonie sind
bläulich-schwarz und bereift werden sie weiß, dies ist ab Juli der
Fall. Bei der Mahonie hingegen sind die Früchte schwarz-purpurn und
gereift blau.
Für die Pflege dieser schönen Pflanzen sollte ein
sandig-kiesiger und humoser Boden vorhanden sein. Die Mahonie wird am
besten in geschützten Lagen gepflanzt. Die Schmuck Mahonie ist zudem
nur bedingt frosthart, also ist ein Winterschutz erforderlich. Die
Mahonie, an sich, verträgt auch einen ordentlichen Rückschnitt und
Wurzeldruck. Sie vertragen zudem auch einen schattigen Platz und haben
einen hohen Ausschlag, also einen enormen Wuchs.
Verwendung finden die Mahonien im Siedlungsbereich zur
Unterpflanzung, als Straßenbegleitgrün, in Friedhofsanlagen, in
Pflanzgefäßen und natürlich auch in den Hausgärten. Dies geschieht bei
den meisten Deutschen, weil sie eine auffallende Blätterform und Farbe
hat und zudem auch wunderschöne Blüten und Früchte trägt.
Sie werden meist als Einzelpflanze gestellt, können aber auch
als Schattenbepflanzung von Bäumen dienen. Es ist kein hoher
Pflegebedarf vorhanden, weswegen sich diese Pflanze für jeden eignet.
Man sollte nur bei Kindern vorsichtig sein, denn die gezähnten Blätter
können leichte Verletzungen hervorrufen, zudem sollte man den Genuss
der Beeren streng verbieten, denn die Mahonie ist nicht eindeutig als
ungiftig deklariert worden.