Die Margerite wächst nicht nur auf Wiesen und an Feld- sowie Waldrändern, sie ist auch eine der beliebtesten Gartenblumen. Sie gehört zu der Familie der Korbblütler, es gibt über 40 verschiedene Arten.
Man kennt die Margerite mit gefüllter wie auch ungefüllter Blüte sowohl in Rot- oder Rosétönen als auch in dem ursprünglichen Weiß. Ihre Blütezeit beginnt im Frühsommer. Sie liebt Sonne, benötigt aber auch ein regelmäßiges Gießen. In unseren Gärten wird sie gerne als Strauchmargariten-Busch oder aber als Kübelpflanze verwandt.
Wie aber sieht es im Winter mit der Margerite aus?
Wenn die ersten Margeritenblüten verblüht sind, sollte man die Pflanze kräftig zurückschneiden, damit sie wieder mehr Kraft entwickeln kann. Bald wird man entdecken, dass sie neu ansetzt. So hat man dann noch einige Zeit Freude an einer weiteren Blütenperiode. Wichtig ist dann aber, das Düngen gegen Ende des Sommers einzustellen.
Kübelpflanzen sollte man möglichst lange draußen stehen lassen, so es die Wetterverhältnisse zulassen, denn die warme Heizungsluft in unseren Räumen schadet den Pflanzen häufig und es bildet sich Schädlingsbefall. Idealerweise lässt man sie bis in den Spätherbst hinein tagsüber draußen und holt sie nur nachts – wegen der Nachtfrostgefahr – rein.
Vor dem Überwintern sollte man die Margerite schon ein wenig schneiden, den radikaleren Rückschnitt kann man sich aber für den Frühling aufheben. Die Kübelpflanze darf auf keinen Fall zum Überwintern ins Wohnzimmer gestellt werden, da es ihr dort viel zu heiß ist. Ideal ist ein heller Kellerraum mit niedrigen Temperaturen oder aber ein Kalt-Wintergarten. Aber bitte nicht das Gießen vergessen! Einmal pro Woche etwa sollte gegossen werden, nachdem man sich vorher versichert hat, dass die Erde nicht doch noch feucht ist. Zudem muss die Pflanze regelmäßig nach Schädlingen untersucht werden, die sich besonders im Winter gerne bilden, wenn die Pflanze zu warm steht. Gegebenenfalls muss eine Schädlingsbekämpfung stattfinden. Gedüngt werden soll während der Überwinterung nicht.
Margeritenbüsche hingegen, die im Garten fest eingepflanzt sind, sollte man bei der Gefahr sehr starken Frosts mit einem Jutesack, mit Tannenreisern oder aber einer speziellen, im Fachgeschäft erhältlichen Folie, abdecken. Ideal ist natürlich ein geschützter Platz, wie etwa die Nähe der Hauswand.
Wer all diese Tipps beachtet kann im Frühjahr dann bald wieder sehr viel Freude an seiner Margaritenpflanze haben, wenn sie beginnt neue Blüten anzusetzen.
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